Landespokal-Auslosung und Staffeleinteilung Landesliga Nord

Im Rahmen der Tagung des Verbandsspielausschusses des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt in Kelbra wurde am 25. Juni 2011 die Auslosung der 1. Hauptrunde des Krombacher Pokals der Herren 2011/2012 vorgenommen.

Unser Landesliga-Team trifft demzufolge auf den Verbandsligisten Haldensleber SC. Die möglichen Spieltermine sind der 30.07., 06.08. oder 13.08.2011.

Weiterhin beschloss der Fußballverband eine Veränderung in der Landesliga Nord. Da die SG Handwerk Magdeburg keine konkurrenzfähige Mannschaft, lt. eigener Aussage, zusammen bekommt, wurde der Verband gebeten, die Mannschaft in die Landesklasse einzustufen. Dieser Bitte kam der FSA nach und die Magdeburger spielen in der kommenden Saison nur in der Landesklasse. Demzufolge werden in der kommenden Saison nur 15 Mannschaften in der Landesliga Nord starten.

Hier finden Sie die komplette Pokalauslosung:

Burger BC – SV Fortuna Magdeburg
FSV Barleben – 1. FC Magdeburg
SG Eintracht Mechau – 1.FC Lok Stendal
SSV 80 Gardelegen – Möringer SV 1920
Germania Olvenstedt – VfB Ottersleben
Schönebecker SV – Oscherslebener SC
Victoria Uenglingen – Schönebecker SC
Grün-Weiß Potzehne – MSV 90 Preussen
TuS Schwarz-Weiß Bismark- TSV Völpke
SV Eintracht Salzwedel – MSV Börde 1949
FC Einheit Wernigerode – FC Grün-Weiß Piesteritz
Blau-Weiß Biere – Grün-Weiß Ilsenburg
SV Eintracht Elster – VfL Eintracht Bitterfeld
Germania Wulferstedt – SG Rot-Weiß Thalheim
VfB Gräfenhainichen – FSV Rot-Weiß Alsleben
TSV Rot-Weiß Zerbst – SV Edelweiß Arnstedt
FC Grün-Weiß Wolfen – TV Askania Bernburg
SV Olympia Schlanstedt – FSV Hettstedt
SV Rot-Weiß Kemberg – VfB Germania Halberstadt
SV Dessau 05 – SG Union Sandersdorf
CFC Germania Köthen 03 – SV 09 Staßfurt
SV Blau-Weiß Dölau – VfL Halle 96
SSV 90 Landsberg – Naumburger SV 05
Wettiner SV – VfB 1906 Sangerhausen
Nietleber SV Askania 09 – BSV Halle Ammendorf
FSV Bennstedt – VfB IMO Merseburg
SV Blau-Weiß 1921 Farnstädt – SV Blau-Weiß Zorbau
BuSG Aufbau Eisleben- 1. FC Romonta Amsdorf
SV Teuchern 1910 – SV Braunsbedra
SG Herrengosserstedt – SV Romonta Stedten
Freilos: Hallescher FC


Das bessere Team scheidet aus

Denis Neumeister konnte nach Spielende wohl niemand trösten. Da im Viertelfinale des Landespokals zwischen dem SV Dessau 05 und der TSG Calbe vor 184 Zuschauern weder nach der regulären Spielzeit noch nach der Verlängerung ein Sieger feststand, ging es ins Elfmeterschießen. Und der Stürmer der TSG schoss seinen Versuch nicht schlecht, doch der Keeper hielt – Dessau gewann mit 6:5 (1:1, 1:1, 0:1) .

SV Dessau 05 – TSG Calbe 6:5 n.E. (1:1, 1:1, 0:1)

Quelle: Volksstimme von Frank Nahrstedt

Das war Neumeister nun wirklich nicht zu wünschen. Er arbeitete wirklich viel für die TSG, versuchte, den Gegner mit Pressing schon früh am Spielaufbau zu hindern, wich im Vorwärtsgang auf die Flügel aus und war eigentlich immer anspielbar. Nur im Zweikampfverhalten blieb er manchmal nicht lang genug auf den Beinen, weshalb er schnell ausgespielt war und es in der Folge brenzlig wurde im eigenen Strafraum.

Philipp Müller von der TSG (hinten) im Zweikampf gegen Dessaus Kai Lukan. Dieser erzielte die erste Führung für die Gastgeber im Elfmeterschießen.Foto: Frank Nahrstedt

Zunächst einmal hatte René Kausmann, der Trainer der TSG, alles richtig gemacht. Bei Handwerk Magdeburg vor einer Woche ließ er Alexander Menz von Beginn an spielen, obwohl dieser zuvor verletzungsbedingt pausieren musste. “Er sollte Spielpraxis bekommen”, sagte Kausmann voraus- schauend auf das Pokal- spiel. Und Menz dankte ihm das Vertrauen mit einer starken läuferischen Leistung, vielen gewonnenen Zweikämpfen und mit dem Treffer zum 0:1 (34.). “Aber wir hätten nachlegen müssen”, betonte Kausmann. Chancen dazu ergaben sich genügend, doch Calbe erzielte zu wenig Zählbares aus seinen Möglichkeiten – das alte Problem.

Bei Dessau ist das derzeit ähnlich, doch am Sonnabend scheiterte das Team bereits daran, sich welche zu erarbeiten. Kaum gewonnene Zweikämpfe, viele Fehlabspiele und zu wenig Bewegung gegen den Ball musste Trainer Dirk Metzker beobachten. Erst, als dem Team immer mehr die Zeit davonlief, investierte es mehr. Calbe wurde in dieser Phase zu leichtsinnig. Sebastian Zapke, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder bei 100 Prozent war, musste seinen schnellen Gegenspieler Maximilian Eschner ziehen lassen, weil er den Ball vorher nicht ins Aus spielte. Der bereitete so den Ausgleich für seine Farben durch Volker Nickels vor (86.). Der musste die scharfe Flanke von der rechten Seite nur noch einschieben. Zuvor hatten die Gastgeber einige Möglichkeiten, wurden aber aufgrund von Abseitsstellung oftmals im Vorwärtsdrang gestoppt. Zudem hielt TSG-Keeper Christian Harant sensationell. Kurz vor dem Ende der 90 Minuten verhinderte er gleich zweimal den vorzeitigen K.o., nachdem seine Vorderleute ausgespielt waren und Dessau einen seiner vielen Konter lief.

Auch in der folgenden Verlängerung musste er ein paar Male zupacken, weil das Mittelfeld nicht konsequent ins Pressing ging, Alexander Voigt, der nicht ins Spiel fand, zu spät Druck ausübte und Dessau mit zwei Pässen wieder gefährlich vor das Tor der TSG kam. Calbe investierte aber in der Folge mehr in sein Laufspiel, wollte die Partie unbedingt für sich entscheiden. Für Belebung sorgte der eingewechselte Thomas Schmidt, der zudem mit einem super Pass in die Tiefe auf Maik Hoffmann glänzte, doch der scheiterte aus spitzem Winkel an Keeper Sascha Broziewski, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Oft kamen seine Abschläge zu kurz oder konnte er einen Schuss nicht fangen. Das hatte wohl auch Philipp Müller bemerkt, der es mit zwei Distanzschüssen versuchte, die aber knapp am langen Pfosten vorbeiflogen. So ging es bis ins Elfmeterschießen. Und das ist immer ein Stück weit Glückssache. Am Ende kam das Aus. Und das ist aufgrund der besseren Leistung der TSG schade und ärgerlich.

SV Dessau 05: Broziewski – Kaluza, Schulze, Merkel, Hartwig (62. Wallach), Nickels (86. Müller), Baatz (57. Lukan)

TSG Calbe: Harant – Noack, Zapke, Harms, Strobach, Müller, Menz, Neumeister, To. Schmidt (100. Th. Schmidt), Spengler (69. Hoffmann), Bergholz (64. Voigt)

Torfolge Elfmeterschießen: Maik Hoffmann 1:2, Frank Wallach 2:2, Thomas Schmidt 2:3, Jan Beckmann 3:3, Alexander Menz 3:4, Maximilian Eschner 4:4, Denis Neumeister verschießt, Kai Lukan 5:4, Keven Harms 5:5, Michael Kaluza 6:5


TSG will in das Halbfinale vorstoßen

Morgen hat die TSG Calbe die Chance, den bisher größten Erfolg des Vereins im Fußball-Landespokal seit fast 40 Jahren zu erreichen. Im Viertelfinale gastiert der Neunte der Landesliga Nord beim Neunten der Südstaffel, dem SV Dessau 05. Anpfiff der Begegnung ist um 13 Uhr.

Quelle: Volksstimme von Frank Nahrstedt

Man muss schon etwas weiter zurückgehen, um den bisher größten Erfolg der TSG Calbe im Fußball-Landespokal zu entdecken. Im Jahr 1971 stand das Team zuletzt im Finale, spielte damals in der Bezirksklasse. Gegner der TSG im Endspiel 1971 war Motor Vorwärts Oschersleben, das anschließend in die DDR-Liga aufgestiegen war. Calbe verlor das Endspiel mit 2:4 nach Verlängerung. Das jüngste Highlight war sicher das Achtelfinale im vergangenen Jahr, es stand der 1. FC Magdeburg gegenüber. Zwar verlor Calbe, das Spiel aber wird sicherlich keiner der Protagonisten aus dem Gedächtnis streichen wollen. Und der FCM könnte auch in diesem Jahr wieder ein Gegner werden, im Halbfinale. Das zu erreichen wäre der zweitgrößte Erfolg der Saalestädter.

Der SV Dessau muss gar nicht so weit zurückschauen. “Sieben, acht Jahre ist das her”, erinnert sich Dirk Metzker, der Trainer, zurück. Damals war das Team im Finale, gegenüber stand der TSV Völpke, Dessau verlor mit 2:3. Und Völpke bekam dann im DFB-Pokal den FC Bayern München zugelost. “Das war dann schon ärgerlich für uns”, sagt Metzker. An ein erneutes Endspiel denkt der Coach aber noch nicht. “Wir müssen die Spiele erstmal spielen.”

Beide Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe. Das sagt die Statistik, das sagen die beiden Trainer. Gleichheit gibt es nicht nur beim Tabellenplatz, auch das Torverhältnis ähnelt sich, beide Mannschaften haben eine gute Defensive, lassen wenig zu und in den Liga-Spielen mindestens gleichwertig, teilweise sogar spielerisch überlegen. Doch aus den Chancen erzielen sie zu wenig Zählbares. “In unseren 20 Minuten Druckphase, die wir in den Spielen haben, treffen wir zu wenig”, analysiert Metzker. “Irgendwann kommt dann der Gegner auf und trifft nach einem Freistoß oder einer Ecke. So ist eben Fußball”, sagt der Coach etwas resignierend. Der erfolgreichste Torschütze der Gastgeber ist Philipp Horn mit vier Treffern. Übrigens genauso viele hat Denis Neumeister für Calbe erzielt, ebenfalls die meisten für die TSG. Der Einsatz von Dessaus Philipp Horn ist allerdings ebenso fraglich wie der von Eric Horn (beide angeschlagen).

Für Calbe wird es also darauf ankommen, in seinen Druckphasen einen Treffer zu erzielen, möglichst den ersten des Spiels. Dass es aber auch Rückschläge wegstecken kann, hat es bei Handwerk Magdeburg unter Beweis gestellt und trotz eines 0:2-Rückstands nicht aufgesteckt. Sascha Bergholz markierte in dieser Phase den 2:1-Anschluss.

Für die Offensive steht der zuletzt gelbgesperrte Neumeister wieder zur Verfügung. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Stephan Schulze und Sebastian Zapke. Definitiv fehlen wird Benny Blöhm. Für Zapke könnte Patrick Daniel in die Verteidigung rücken, der präsentierte sich bereits mehrfach gut. Auch Alexander Voigt zeigte zuletzt starke Leistungen und könnte in die Stammformation aufrücken. “Es wird einige Positionsverschiebungen geben”, erklärt René Kausmann, der Trainer. Wichtig ist vor allem, “dass wir kompakt stehen”.

Dessaus Coach hofft nun auf den Heimnimbus. “Das ist unser Vorteil.” Der käme natürlich nur auf dem Rasenplatz so richtig zum Tragen. Ob auf diesem allerdings gespielt wird, ist noch offen. Gestern jedenfalls “stand alles unter Wasser”. Ausweichmöglichkeit wäre ein Kunstrasenplatz. Doch der ist ziemlich klein. “Das wäre schade fürs Spiel.” Mit diesem Geläuf haben die Calbenser bisher unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In Aschersleben gewann das Team mit 4:3, bei Handwerk gab es eine 1:3-Niederlage. Die morgige Partie ist also schwer einzuschätzen, es deutet auf eine Verlängerung hin. Im Falle eines Sieges muss man aber bei der TSG nicht mehr so weit zurückgehen, um den größten Pokalerfolg des Vereins zu finden.

Fans haben die Möglichkeit, ihr Team zu begleiten. Dafür wurde ein Bustransfer eingerichtet. Abfahrt ist um 10.45 Uhr vom Parkplatz der Heger-Sporthalle in Calbe. Interessierte sollten sich noch heute in der Gaststätte “Am Heger” voranmelden, damit weitere Busse noch bestellt werden können.


Pokalspiel läutet die neue Saison ein

Am kommenden Samstag, dem 31.07.2010, startet die 1. Mannschaft in die Saison 2010/11 und trifft im FSA-Pokal auf den 1.FC Aschersleben.

Eine Woche vor dem Saisonstart der Landesliga Nord trifft im diesjährigen Fußball-Landespokal-Wettbewerb, der erstmals als Krombacher Pokal des Fußball-Verbandes Sachsen-Anhalt ausgetragen wird, die heimische TSG auf den Landesligaaufsteiger 1.FC Aschersleben. Die Gäste haben in den letzten Jahren souverän die jeweiligen Staffeln, in denen Sie spielten, beherrscht und sind auch folgerichtig aufgestiegen. Deshalb sind die Ascherslebener nicht zu unterschätzen und die TSG muss schon sehr engagiert und konzentriert an diese Aufgabe gehen, um am Ende das Spiel erfolgreich gestalten zu können. Der Anstoß im Calbenser Hegerstadion erfolgt um 15.00 Uhr.