Rückblick in die Historie – 2017 – Sponsoring

Mit dem Unternehmen Babock Lasertechnik GmbH konnten die Fußballer der TSG Calbe einen weiteren Bandenwerber für das Hegerstadion gewinnen.

Die Babock Lasertechnik GmbH ist ein renommiertes Unternehmen im Salzlandkreis und nun schon seit 25 Jahren im Geschäft. Ein beredetes Zeichen dafür, dass das Unternehmen den hohen Anforderungen des Marktes mit seinen anspruchsvollen Produkten stets gerecht wurde.

Ähnlich engagiert sind Anja und Detlef Babock seit einigen Jahren bei den Fußballern der TSG Calbe. Die Zwillinge Paul und Jonas spielen zurzeit in der C-Junioren und da wurde immer einmal wieder in die Ausrüstung und viele andere Dinge für die Mannschaft investiert.

Mit der Bandenwerbung dokumentiert das Unternehmen einmal mehr seine Verbundenheit zum Verein und dafür sagen die Calbenser Fußballer herzlichen Dank!

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Anja und Detlef Babock, von der Babock Lasertechnik, übergeben die neue Bandenwerbung an TSG-Abteilungsleiter Rainer Schulze. | Foto: Verein


Rückblick in die Historie – 2017 – FIDES-Cup

Das Finale war das Ziel. Im Finale stand sie. Im Finale gewann die Mannschaft der TSG Calbe erstmals den Fides-Cup, der zum neunten Mal ausgetragen wurde, in eigener Halle.

Den Pokal in die Luft gestreckt, die Hände zum Klatschen nach oben gezogen, feierten die Calbenser ihren Erfolg. Ein letztes Jubelfoto mit der gesamten Mannschaft und der Trophäe gab es mit Siegerfaust im Tor. Genauso wie auf der Gegenseite – dort posierten die Grün-Roten von Union Schönebeck, die im Finale gegen den Gastgeber antraten und erst dort, beim 1:2, ihre erste Niederlage kassierten. Eine überraschende Final-Begegnung zweier Landesligisten, die mit Germania Halberstadt und Askania Bernburg nicht nur höherklassige Oberligisten hinter sich ließen, sondern auch den Titelverteidiger aus Bernburg.

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Nach insgesamt fünf Begegnungen am Freitagnachmittag konnte die Mannschaft der TSG Calbe um Florian Schmidt (Mitte) den Siegerpokal in den Händen halten und bedankte sich bei den Fans. | Foto: Steven Schaap

Als „Leckerbissen“ bezeichnete Mit-Organisator und sportlicher Leiter der TSG-Fußballabteilung Burkhard Faupel das diesjährige Finale. Dass die Teams aus Calbe und Schönebeck im Finale standen, hätte noch einmal eine besondere Euphorie in die Zuschauerreihen gebracht. Und „es ging sehr fair zu“, betont Faupel. „Beide Mannschaften haben sich gegenseitig mit größtem Respekt behandelt.“ 2004 gewann die TSG das vorerst letzte Mal den Pott. Damals lief das Turnier noch unter dem Namen Doppstadt-Cup.

Nicht gut lief es hingegen für die Landesklassisten SV Staßfurt 09 und den TSV Kleinmühlingen/Zens. Während die Staßfurter gegen das Fides Allstar-Team gewannen und drei Zähler holten, blieb das Punktekonto der Grün-Weißen leer. Die Personallage ist weiterhin angespannt. „Wenn ich vorher gewusst hätte, wie wenig Spieler mir zur Verfügung stehen, hätte ich uns nicht angemeldet“, sagte TSV-Trainer Mario Sens im Nachhinein.

Dennoch bleibt es ein „rundum gelungenes Turnier“, so Faupel. Die kommende Auflage ist dann ein Jubiläum. Der 10. Fides-Cup soll „noch ein bisschen attraktiver werden“, verspricht der sportliche Leiter. Für heute bedankte er sich aber erstmal bei allen Mannschaften und dem Hauptsponsor, der Fides-Unternehmensgruppe.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 09. Januar 2017


Rückblick in die Historie – 2017 – Salzlandpokalendspiel

Eine klare Sache war das Salzlandpokal-Endspiel 2017. Der SV 09 Staßfurt besiegte Überraschungsfinalist TSG Calbe II mit 5:1 (4:0). Nachdem das Team des SV 09 Staßfurt 2017 sein großes Saisonziel – den Landesligaaufstieg – mit 15 Punkten Vorsprung, bereits erreicht hatte, stellte der Pokalsieg für die Bodestädter den i-Punkt auf eine nahezu perfekte Saison dar.

Zwar hatte sich die Calbenser TSG-Reserve personell recht gut verstärkt, stand aber meist auf verlorenen Posten. Man hatte den Eindruck, dass das Team mit zwei Spielsystemen spielte. Im Vorfeld hatte der Salzlandligist für einige Überraschungen gesorgt. So mussten die Landesklasse-Teams aus Kleinmühlingen/Zens und Nienburg die „Waffen“ strecken. Die Nienburger rang Calbe II im Halbfinale mit 3:1 nieder, Kleinmühlingen wurde zuvor schon im Achtelfinale eliminiert (7:5 nach Elfmeterschießen).

Die TSG Calbe II um Gunnar Meißner (rechts) zog durch einen 3:1-Sieg gegen Nienburg ins Finale des Salzlandpokals 2017 ein. Staßfurt war dann im Endspiel eine Nummer zu groß. | Foto: Volksstimme Schönebeck

Die TSG Calbe II um Gunnar Meißner (rechts) zog durch einen 3:1-Sieg gegen Nienburg ins Finale des Salzlandpokals 2017 ein. Staßfurt war dann im Endspiel eine Nummer zu groß. | Foto: Volksstimme Schönebeck

Die Staßfurter marschierten indes ohne große Mühe bis ins Endspiel. Einem 4:1 in Biendorf folgte im Achtelfinale ein 3:1 in Neugattersleben sowie Kantersiege gegen Alsleben (7:1/Viertelfinale) und Rathmannsdorf (6:0) in der Vorschlussrunde.

Dennoch gingen die Bodestädter nicht überheblich in die Final-Partie und waren natürlich auch durch die Resultate der Calbenser gewarnt. Mit voller Konzentration schickte Trainer Jens Liensdorf sein Team in das Spiel. Nach dem frühen Führungstor von Dustin Abresche (4.), reichten 30 starke Minuten und dadurch waren schon vor dem Pausenpfiff praktisch alle „Messen gesungen“. Felix Jesse erwischte einen sehr guten Tag und erhöhte mit einem Doppelpack (25., 29.) auf 3:0, Matthias Lieder (34.) legte zur 4:0-Halbzeitführung nach. Allerdings trauerten die Calbenser einer Großchance aus Minute acht nach. Alexander Gente umkurvte nach einem langen Ball Staßfurts Keeper Philipp Beier, durfte dann aber nicht jubeln, weil Steven Stachowski das Leder noch von der Linie kratzte.
Daniel Weisheim erzielt den Ehrentreffer

Hälfte zwei hatte dann aus Staßfurter Sicht noch zwei Aufreger zu bieten. Bei beiden spielten ein Strafstoß und der eingewechselte Benjamin Kollmann die Hauptrollen. In der 72. Minute bekam der SV 09 einen Handelfmeter. Benjamin Kollmann trat an, kullerte den Ball aber nur etwa fünf Meter nach vorn. Stefan Stein vollendete aus vollem Lauf. Das war so geplant. Auch Lionel Messi und Luis Suárez hatten einst so einen Trick gemacht. „Ich fand das respektlos. Das muss nicht sein“, meinte Calbe-Coach Björn Bardehle im Nachgang. Genauso sah er das bei einem Foulelfmeter (76.). Auch da trat Kollmann an, wollte den Ball lässig ins Tor lupfen, setzte ihn aber einen Meter über den Kasten.

Indes blieb den Calbensern an diesem Tag die ganz große Sensation verwehrt. Vielleicht auch, weil Coach Bardehle an der Seitenlinie fehlte. Der Trainer musste eine Vier-Spiele-Sperre absitzen. Detlef Sobczak, Co-Trainer der Ersten und gute Seele des Vereins, übernahm für ihn an der Seitenlinie und konnte immerhin noch den Ehrentreffer von Daniel Weisheim zum 1:5 zur Kenntnis nehmen. Es war ein kleiner Trost am Ende einer guten Pokalsaison. „Das Tempo war hoch. Das ist eine spielstarke Mannschaft. Wir wollten das Spiel offenhalten, haben aber gemerkt, dass das nicht klappt. Staßfurt war zwei Klassen besser“, gab Bardehle zu, merkte aber auch an: „Wir sind mit dem Abschneiden sehr zufrieden.“

Und Staßfurts Coach Jens Liensdorf? Der war an seinem 36. Geburtstag zufrieden. „Es war kein Glanz-Spiel. „Aber man muss nicht päpstlicher sein als der Papst. Wir haben das gut heruntergespielt.“

Da der Pokalsieger aus Staßfurt durch seinen Landesliga-Aufstieg bereits das Startrecht für den Landespokalwettbewerb 2017/18 hatte und die TSG-Reserve nicht startberechtigt war, wurde der Kreisteilnehmer in einem Ausscheidungsspiel der Halbfinalverlierer ermittelt. Der 1. FSV Nienburg besiegte den SV Rathmannsdorf mit 3:0. In Runde eins siegten die Saalestädter dann mit 6:5 n. E. gegen Landesligaaufsteiger Havelwinkel Warnau, doch danach kam es heftig mit einer 0:14 Niederlage gegen Oberligist Halberstadt.

Statistik zum Pokalfinale am 16. Juni 2017 in Peißen

Tore: 0:1 Dustin Abresche (4.), 0:2, 0:3 Felix Jesse (25., 29.), 0:4 Matthias Lieder (34.), 0:5 Stefan Stein (72.), 1:5 Daniel Weisheim (87.)

Zuschauer: 226

Schiedsrichter: Sebastian Schulz (Bernburg)

SR-Assistenten: Andreas Bachmann (Hecklingen), Wolfgang Siebert (Wilsleben)

Calbe II: Robert Belajew; Philip Berner, Sven Noack, Tony Webel (77. Alexander Heyer), Gunnar Meissner, Florian Schmidt, Claudio Recklebe (57. Christian Kober), Alexander Gente (69. Thomas Dummer), Christian Baartz (46. Steffen Rudnik), Patrick Daniel, Daniel Weisheim; Trainer: Detlef Sobczak

Staßfurt: Philipp Beier; Stefan Stein, Dustin Abresche, Markus Müller, Nick Unger, Felix Jesse, Matthias Lieder (69. Benjamin Kollmann), Steven Stachowski, Maximilian Moye (69. Chris Horstmann), Marcel Mähnert, Toni Härtge (69. Mathias Nagel); Trainer: Jens Liensdorf

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 01. August 2020