Vorbereitungsplan der Ersten steht

Abgesehen von den Abschneiden im Sparkassen-Cup 2021 haben Marcel Würlich und seine Mannschaft bereits einige Spiele zur Vorbereitung auf die anstehende Landesklassesaison absoviert. Einige Spiele stehen allerdings noch auf dem Plan, um bestmöglich in das erste Heimspiel gegen den SV Groß Rosenburg zu starten.

Gegen die beiden Landesligisten Union Schönebeck (3:5) und TSV Kleinmühlingen/Zens (0:2) setzte es zwar Niederlagen, jedoch denkbar knapp und teils unglücklich. Gegen den SSV Barby konnten die Calbenser mit 6:0 gewinnen und auch in der ersten Runde des Sparkassen-Cups in Schadeleben mit 4:1 die Oberhand behalten.

Am 24. Juli 2021 lädt die TSG die zweite Vertung des 1. FC Magdeburg und den SV Bebertal zu einem Dreierturnier ab 14 Uhr im Hegerstadion. In der Folge sind weitere interessante Gegner in Calbe zu Gast, am 30. Juli 2021 (19 Uhr) Landesligist MSC Preußen Magdeburg, am 31. Juli 2021 (15 Uhr) der Burger BC und am 06. August 2021 (19 Uhr) der Quedlinburger SV.

Vorbereitungplan der Ersten:

19. Juni 2021, 15 Uhr: Union Schönebeck – TSG Calbe 5:3

30. Juni 2021, 19 Uhr: TSV Kleinmühlingen/Zens – TSG Calbe 2:0

03. Juli 2021, 15 Uhr: SSV Blau-Weiß Barby – TSG Calbe 0:6

10. Juli 2021, 15 Uhr: SSV Schadeleben – TSG Calbe (1. Runde Sparkassen-Cup) 1:4

16. Juli 2021, 18.30 Uhr: TSG Calbe – SV Blau-Weiß Pretzien (Achtelfinale Sparkassen-Cup, Hegerstadion) 5:1

18. Juli 2021, 15 Uhr: TSG Calbe – SSV Eintracht Winningen (Viertelfinale Sparkassen-Cup, Hegerstadion) 4:0

23. Juli 2021, 18.30 Uhr: TSG Calbe – SC Bernburg (Halbfinale Sparkassen-Cup, Hegerstadion)

24. Juli 2021, 14 Uhr: TSG Calbe – 1. FC Magdeburg II – Bebertaler SV (Dreierturnier im Hegerstadion)

30. Juli 2021, 19 Uhr: TSG Calbe – MSC Preußen Magdeburg (Hegerstadion)

31. Juli 2021, 15 Uhr: TSG Calbe – Burger BC (Hegerstadion)

06. August 2021, 19 Uhr: TSG Calbe – Quedlinburger SV (Hegerstadion)

08. August 2021, 14 Uhr: TSG Calbe – SC Germania Kroppenstedt (Hegerstadion)


Meine Elf meiner Fußballzeit – Stefan Schliemann

Sprichwörtlich wird eine Fußballmannschaft auch als “11 Freunde” bezeichnet, womit insbesondere werden soll, dass Fußball eine Mannschaftssportart ist und mal im Alleingang wenig Möglichkeiten für einen Erfolg hat. Außerdem ist Fußball so viel mehr als nur das Spiel über 90 Minuten, viele Freundschaften entstehen und bestehen auch nach der gemeinsamen aktiven Zeit. Eines ist jedoch auch klar, in einer langen Fußballkarriere verändern sich die Mannschaften fortwährend und manchmal tauscht man sogar die Vereinsfarben mit einem Vereinwechsel.

Nun blickt Stefan Schliemann auf seine lange Fußballkarriere zurück und benennt seine besten Elf seiner Fußballzeit:

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Wieder im TSG-Trikot: Stefan Schliemann geht ab der Saison 2013/2014 erneut für die Landesliga-Kicker der TSG Calbe auf Torejagd. | Foto: Verein

“Nach langen Überlegungen habe ich versucht eine Top-Elf aus meiner fußballerischen Laufbahn zusammenzustellen. Sicher sind es nicht immer die besten Spieler, mit denen ich zusammen gespielt habe und einige Leute werden ihren Namen vermissen. Im Endeffekt waren es kleine Nuancen, wie jahrelange Freundschaften, entscheidende Erfolgsmomente und die Art und Weise wie sie sich auf dem Platz verhalten haben, welche den Ausschlag gegeben haben.”

Torhüter

  • Andreas „Karl“ Engler (SV Blau-Weiß Breitenhagen)
  • Ich habe zwar nie mit „Karl“ zusammen gespielt, aber ich kann mich an keinen Keeper erinnern, der solche Paraden abgeliefert hat wie er. Da mein Vater damals Trainer von ihm war, konnte ich als Jugendlicher jedes Wochenende seine überragenden Leistungen miterleben. Als damaliger Kreisligatorhüter hat er weit unter seinen Möglichkeiten gespielt.

Abwehr:

  • Ingo Assel (TSG Calbe Jugend)
  • Was für ein Abwehrspieler! Ich wollte im Training immer in seinem Team spielen. Denn er kannte keinen Unterschied zwischen Spiel und Training und das haben seine Gegenspieler auch zu spüren bekommen. Im Herrenbereich hat es ihn dann nach Brumby verschlagen und wir haben leider (zum Glück) nie wieder gegeneinander gespielt.
  • Patrick Rowald (TSV Kleinmühlingen)
  • “Pätti” war sicher nie der beste Abwehrspieler, aber immer mit 120% dabei. Wenn er zur Grätsche ansetzte, hab ich seine Gegenspieler immer bemitleidet. Ein Wunder, dass er fast nie vom Platz geflogen ist. Wie ich lebt er das Motto: „Meine Tasche ist immer gepackt, egal für welche Mannschaft“
  • Stephan Kallweit (TSV Kleinmühlingen)
  • Bei “Kalle” gab es nie einen Unterschied zwischen Laufen und Sprinten, alles war ein Tempo. Dafür hatte er ein Stellungsspiel vom Feinsten und war zu recht Kapitän in der 1. Mannschaft. Wir haben zusammen zwei Mal den Kreispokal in Eggersdorf geholt und er ist leider nach einer Verletzung nie wieder richtig auf die Beine gekommen.

Mittelfeld:

  • Gunnar Meißner (TSG Calbe Jugend/Alte Herren)
  • Gunnar ist seit unzähligen Jahren mein bester Freund, mit ihm habe ich leider im Herrenbereich nur wenige Spiele absolviert. Ich kenne wenige Gegenspieler, die so nervig sein können wie er. Ich wünschte mir, dass er auch gegen andere Stürmer so agieren würde.
  • Christian Keller (TSV Kleinmühlingen)
  • Auch mit “Moppel” habe ich den Kreispokal zwei Mal geholt und wenn er 2008 den Elfer zum 2:0 gegen Förderstedt gemacht hätte, wäre der TSV wohl damals schon in die Landesliga aufgestiegen. Feines linkes Füßchen, war immer für ein Freistoßtor gut und niemand hatte so gute Ausreden bei seiner Frau, wie er, um nach dem Spiel noch länger in der Kabine sitzen bleiben zu können.
  • Matthias Müller (TSV Kleinmühlingen)
  • Matze war der Mittelfeldmotor in den 2000ern beim TSV schlechthin. Was für ein Spieler, was für eine Energie. Immer bescheiden und ich freue mich jedes Mal, wenn wir mit einem Bier in der Hand am Spielfeldrand fachsimpel können. Er hat im Mittelfeld alles abgeräumt, was ging, und war auch offensiv immer für ein Tor gut. 2006 durfte ich nach seiner Ecke zum Siegtreffer im Pokalfinale einköpfen.
  • Christoph Berlau (TSV Kleinmühlingen)
  • “Berli” war wie “Kalle” nie der schnellste Spieler, aber dass musste er auch nicht sein. Was er am und mit dem Ball gemacht hat, hatte immer Hand und Fuß. Wie “Moppel” ein genialer Freistossschütze, nur vom Punkt hat er noch einigen Nachholbedarf. Einer der wenigen Leute, die wahrscheinlich noch mehr Ahnung vom Fußball haben als ich.
  • Sebastian/Ralf Durrhack (TSV Kleinmühlingen)
  • Aus Zwei macht Eins. Sebastian kann alles am Ball und der Ralf hat mindestens eine Pferdelunge. Nicht die größten Fußballspieler, aber ich denke, dass ist ihr Vorteil. Mit beiden Jungs haben wir geile Spiele absolviert und sie waren oft das Zünglein an der Waage, dass wir verloren geglaubte Spiele noch rumgerissen haben.

Angriff:

  • Maik Adrian (TSG Calbe Jugend/Alte Herren)
  • Jeder Gegenspieler von ihm tat mir immer leid. Maik hat 90 Minuten mit allen Mitteln gekämpft und nicht wenige Abwehrspieler waren am Verzweifeln. Seine Torstatistik sagt eigentlich alles über ihn aus. Nach der Jugend hat es allerdings 18 Jahre gedauert, bis wir letzte Saison nochmal zusammen in der Landesklasse auflaufen durften und beide genetzt haben.
  • Andreas Knop (Schwarz-Gelb Bernburg 2011-2013)
  • Was für ein Knipser. Auch seine Statistik spricht Bände. Kann wie Maik nur einen Trick, aber der funktioniert immer wieder. Schon in jungen Jahren Kapitän bei der SGB gewesen. Hätte auch ganz woanders spielen können, aber da wäre er wohl nie so glücklich wie in Roschwitz.
  • Christoph Karjack (TSG Calbe Jugend)
  • Er hat mich früher wahnsinnig gemacht. Bis heute kann ich nicht verstehen, wie er jede Saison mehr Tore schiessen konnte als ich und das obwohl er nicht mal eigensinnig gewesen ist. Als Sturmduo wäre wohl jeder Trainer froh gewesen uns zu haben. Im Männerbereich hat er wie Ingo in Brumby gespielt und sein Talent nicht voll ausgeschöpft.

    Ab durch die Mitte. Die Calbenser um Stefan Schliemann (M.) fuhren gegen den 1. FSV Nienburg die ersten drei Zähler der Rückrunde ein. | Foto: Kevin Sager

    Ab durch die Mitte. Die Calbenser um Stefan Schliemann (M.) fuhren gegen den 1. FSV Nienburg drei Zähler ein. | Foto: Kevin Sager

Trainer:

  • Steffen Rotte (Biere 2004/05) / Thomas Sauer (TSG Calbe 2013/14)
  • Ich durfte unter Beiden leider nur ein Jahr trainieren und habe im Herrenbereich keine Trainer erlebt, die so gnadenlos ehrlich waren wie die beiden Typen. Jeder Spieler wusste woran er ist und so sollte es auch sein. Sie waren aber genauso Kumpeltyp und wussten, wann sie welches Gesicht aufsetzen mussten.
  • Steffen hat damals, wenn Not am Mann war, öfter ausgeholfen. Ich hätte ihn gerne mal in seiner Blütezeit spielen sehen. Auch wenn wir uns heute mal zufällig über den Weg laufen, hauen wir uns noch die Taschen voll.
  • Bei Thomas habe ich noch so viel Taktik dazu lernen dürfen, dass ich teilweise dachte, dass ich noch nie Taktikschule hatte. Jedes Training war anders und wir haben in der ganzen Saison nie das Gleiche trainiert. Selbst kurz vor einem aktuellen Spiel nimmt er sich ein bis zwei Minuten um zu fragen, wie es einem geht.

Rückblick in die Historie – 2016 – TSG II gegen Kleinmühlingen

Das Achtelfinale des Salzlandpokals bot allen Beteiligten und Zuschauern alles, was ein echtes Pokalspiel bieten kann. Trainer Bizuga: „Es war spielerisch vielleicht kein Leckerbissen, aber es war ein vom Kampf geführtes Pokalspiel, welches an Spannung kaum überboten werden konnte. So etwas wollen die Zuschauer hier sehen“.

Nachdem die Spieler um Trainer Bizuga letzte Woche unglücklich in Drohndorf verloren hatten, hieß es im Achtelfinale an die guten Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen und es dem Landesklassevertreter aus Kleinmühlingen/Zens so schwer wie möglich zu machen. Die Rollen waren im Vorfeld also klar verteilt, das Spiel jedoch zeigte etwas anderes. Bereits in der 4. Minute konnten die Calbenser mit 1:0 in Führung gehen. Ein langer Diagonalball aus dem linken Halbfeld von Noack auf Dummer konnte nicht richtig geklärt werden und Kobers Abschluss nach kurzer Annahme landete unhaltbar für Brandt im Tor der Gäste. Nur vier Minuten später wieder Kober. Gehrmann wurde über links geschickt, er legte klug in der den Rücken der Abwehr auf Kober zurück, doch der Ball landete diesmal in den Armen des Torhüters. In der 11. Minute wieder die Calbenser, diesmal wurde Dummer von Noack super in Szene gesetzt, doch Brandt konnte die Chance vereiteln. Der Favorit versuchte es nur mit langen Bällen oder mit Einzelaktionen, enttäuschten bisher. In der 20. Minute dann durch Junge der Ausgleich. Zunächst gewann er das Kopfballduell und dann hatte er Glück, dass der Ball auf Grund des holprigen Untergrundes im Tor landete. Die letzte große Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatten dann nochmals die Hausherren. Kolloff spielte Recklebe frei, doch Brandt im Tor hielt (29. Minute). So ging es glücklich für die Gäste mit dem 1:1 in die Pause.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen. Mit Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gäste zielstrebiger nach vorn zu spielen. In der 53. Minute dann gar die Führung für die Gäste durch Ehme. Sein Schuss aus gut 20 Meter landete im unteren linken Eck. Die Führung stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Doch die Calbenser gaben nicht auf und konnten in der 66. Minute durch Gehrmann den Ausgleich erzielen. Vorausgegangen war ein Abschlag von Herrmann, Uneinigkeit in der Innenverteidigung der Gäste und mit einem gekonnten Lupfer überwand der 19-jährige den Gästetorhüter, wieder alles offen. Nur zehn Minuten später wieder die Führung für die Hausherren. Thomas Dummer energisch über die rechte Seite in den Strafraum, seinen Schuss kann der Torhüter nur ins eigene Tor abklatschen, ein dicker Bock von Brandt. Die Führung nicht desto trotz allemal verdient. In der 78. Minute wechselte der Gästetrainer aus und brachte mit Süßmilch und Podlech zwei frische Leute. Mit der ersten Aktion vom eingewechselten Süßmilch konnte er für seine Farben den Ausgleich erzielen (80. Minute). Dann die kurioseste Szene des Spieles wenn nicht gar die Kurioseste seit Bestehen des Salzlandpokals. Der Schiedsrichter entschied in der 83. Minute auf einen unberechtigten Eckball für die Hausherren. Gehrmann ließ Fairness walten und führte diesen der Grundlinie entlang in Richtung Gästetor. Ein Gästespieler dachte wohl auf eine Entscheidungs-korrektur durch den Schiedsrichter und nahm den Ball mit der Hand auf. Folgerichtig gab es Handstrafstoß für die Calbenser. Die Gäste belagerten nun den Schiedsrichter und versuchten ihn umzustimmen, doch er blieb nach Rücksprache mit seinem Assistenten bei seiner Entscheidung.Der Elfmeterschütze vom Dienst Daniel legte sich den Ball zurecht und schoss den Ball fairnesshalber einige Meter über das Tor und das kurz vor Schluss beim Stand von 3:3 in einem Pokalachtelfinale. Dies allein gebührt ihm allergrößten und sportlichen Respekt. Es blieb also beim 3:3 und die Verlängerung musste her.

Es waren nur zwei Minuten in der Verlängerung gespielt und wiederum war es Junge der mit seinem zweiten Tor in dieser Partie die Führung für den Favoriten erzielte. Nur eine Minute später war wieder Junge auf und davon, Meissner kam etwas zu spät und traf statt den Ball nur die Beine des Gegners, dafür sah er Gelb, über Rot hätte er sich auch nicht beklagen können. Der Freistoß aus 25 Meter durch Ehme brachte nichts ein. Die Calbenser kämpften weiter und kamen folgerichtig durch den eingewechselten Mues verdient in der 99. Minute zum 4:4 Ausgleich. Mehr passierte in der Verlängerung nicht, wobei die Hausherren in der zweiten Hälfte der Verlängerung durch Kollof, Gehrmann und Recklebe gar noch Möglichkeiten zum Siegtreffer hatten.
So ging es ins Elfmeterschießen. Wer behielt nach diesen aufreibenden 120 Minuten die Nerven, die Gäste, welche es sich hier sicher einfacher vorgestellt hatten oder die Calbenser, welche als Außenseiter in diese Partie gingen und nichts zu verlieren hatten.

Als erstes mussten die Hausherren ran, Kapitän Berner verwandelte sicher. Ehme ließ es sich als erster Schütze der Gäste nicht nehmen und verwandelte ebenfalls. Dann scheiterte Mues an Brandt und Rohde auf Seiten der Kleinmühlinger am Pfosten, welche Dramatik. Kober verwandelte sicher zum 6:5 und Süßmilch versagten die Nerven und Herrmann hielt. Auch Schuckert verwandelte sicher zum 7:5 und nun musste der zweifache Torschütze Junge treffen, um sein Team weiter im Rennen zu halten. Doch auch diesmal blieb Herrmann Sieger und die Calbenser zogen verdient ins Viertelfinale ein.

Trainer Bizuga nach dem Spiel: „Wir haben uns vor dem Spiel vorgenommen es den Gästen so schwer wie möglich zu machen. Pokal hat bekannter weise seine eigenen Gesetze, wir hatten keinen Druck und wollten mit Nadelstichen zum Erfolg kommen. Dass wir hier heute mehrere und die besseren Tormöglichkeiten über die gesamten 120 Minuten als die Gäste hatten, zeigt, dass die Jungs daran geglaubt haben es zu schaffen. Jeder einzelne hat fürs Team gearbeitet und gekämpft, alles gegeben, die taktischen Vorgaben super umgesetzt. Allein die Szene kurz vor Schluss der regulären Spielzeit hat ein Weiterkommen meiner Mannschaft verdient, das verdient riesen Anerkennung an „Chacky“und zeigt, sportliche Fairness sollte immer an ersten Stelle stehen, egal worum es in einem Spiel geht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und hoffe, dass sie diese Euphorie mit ins nächste Spiel nehmen kann und wir endlich den ersten Dreier der Saison holen können“.


TSG empfängt Kleinmühlingen am Freitagabend

Bereits die zweite Runde des diesjährigen Sparkassencups bringt einen echten Leckerbissen mit sich. Am Freitagabend, 18.30 Uhr, empfängt das Landesklasseteam der TSG Calbe im heimischen Hegerstadion den Landesligaaufsteiger TSV Kleinmühlingen/Zens.

In der letzten Saison noch direkte Kontrahenten konnten die Kleinmühlinger eine überragende Saison mit dem Aufstieg krönen, dementgegen mussten sich die Calbenser nach dem besiegelten Landesligaabstieg erstmal in der neuen Spielklasse finden. Beim Gastgeber geht es nun mit viel Schwung in die neue und hoffentlich erfolgreiche Saison, die Gäste hingegen werden sicherlich erstmal den Nichtabstieg in der neuen Spielklasse anstreben.

In der ersten Runde konnten sich die TSG-Kicker bei Eintracht Peißen mit 3:1 durchsetzen, deutlicher gestalteten es die Kleinmühlinger, die mit 8:0 gegen Rotation Aschersleben gewinnen konnten. Trotz der noch frühen Phase in der Saisonvorbereitung können sich die Zuschauer mit Sicherheit auf ein spannendes und emotionales Spiel freuen.


Rückblick in die Historie – 2007 – Kreispokal-Achtelfinale

Kampfstarker Außenseiter bezwingt Landesligisten

Volksstimme-Artikel vom 01. November 2007.

Volksstimme-Artikel vom 01. November 2007.

Am Boden - aber nicht zerstört. Stefan Schliemann (unten) feiert seinen Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten nach dem Seitenwechsel ausgiebig. | Foto: Marko Jeschor

Am Boden – aber nicht zerstört. Stefan Schliemann (unten) feiert seinen Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten nach dem Seitenwechsel ausgiebig. | Foto: Marko Jeschor

Historie_2007 Kleinmühlingen (3)

Trainer-Stimmen zum Volksstimme-Artikel vom 01. November 2007.

 


Auch der siebente Streich gelingt

Das Prädikat „Topspiel“ hätte nicht besser passen können. Das Fußball-Landesklasse-Derby zwischen dem TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens und der TSG Calbe bot alles, was sich der Fußball-Romantiker wünscht. Emotionen, Tore und auch ein Debüt.

Kleinmühlingen l Dass die Fußball-Landesklasse-Partie zwischen dem TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens und der TSG Calbe etwas ganz Besonderes werden wird, war allen Zuschauern vorher klar. Für einen Spieler der Hausherren umso mehr. Seit seinem Wechsel nach Kleinmühlingen durfte Sebastian Guhde noch kein Spiel absolvieren. Mitte der zweiten Hälfte machte sich der Offensivmann warm und kam kurze Zeit später in die Partie. Besser hätte sich Guhde den Ausgang wahrscheinlich auch nicht träumen können. Er und seine Teamkameraden vom TSV schlugen im Derby die TSG Calbe mit 4:2 (2:0). Und er selbst erzielte das vierte Tor für die Hausherren. „Er hat es sich verdient“, freute sich TSV-Coach Mario Katte für seinen Spieler.

Und der Tabellenführer wollte früh im Spiel alles klar machen, profitierte aber auch davon, dass die Calbenser Durchgang eins „verschlafen haben“, wie Marcel Würlich, Trainer der Calbenser, nach dem Spiel sagte. Sebastian Brandt schlug einen langen Ball, Sebastian Durrhack verlängerte per Kopf und Kevin Junge schob ein (11.). Auch das 2:0 aus Sicht der Hausherren fiel zu einfach. TSG-Keeper Rico Willner spielte einen Pass zu ungenau, Junge fing diesen ab und spielte das Leder direkt in den Lauf von Chris Katte, der einschob. „Wir haben den Gegner förmlich zum Toreschießen eingeladen. Und sie waren dann auch noch eiskalt“, sagte Würlich, der kurz vor der Pause erneut zittern musste, weil Florian Schmidt einen Freistoß an die Latte setzte.

„Calbe hatte Ende der ersten und Anfang der zweiten Hälfte optisch mehr vom Spiel“, beobachtete Katte. Und die Gäste drückten. Es brauchte allerdings eine Standardsituation, um wieder Fuß zu fassen. Sascha Bergholz schoss flach unter der Mauer durch ins Tor. „Wir haben in diesen Momenten etwas geschludert. Den letzten Schritt haben wir nicht mitgemacht“, sagte Katte.

So dauerte es einige Zeit, bis der TSV zum gewohnten Spiel kam und eiskalt zuschlug. Junge schickte diesmal Maurice Hertel, der vor Willner ganz cool blieb und einschob (75.). Dass der TSV dennoch Fehleranfällig war, zeigte sich elf Minuten später. Nach einer Flanke sprang TSV-Torwart Brandt unter den Ball durch und servierte so Maik Adrian den Treffer auf dem Silbertablett.

Somit war eine packende Endphase vorprogrammiert. Auch die Emotionen kochten immer wieder hoch, sowohl auf als auch neben dem Platz. Doch es gab ja noch Guhde, der alle Zweifel auswischte. Nach dem selben Schema, wie bereits die anderen Tore gefallen waren, nutzte Durrhack einen Fehler im Mittelfeld der Calbenser aus, schickte den Neuzugang auf die Reise, der wieder in die lange Ecke einschob. Zum gratulieren kam die ganze Mannschaft angelaufen.

Und während nach der Partie im Jubelkreis der TSV feierte, analysierte Würlich im Kreise seines Teams das Spiel sachlich. „Hätten wir in der ersten Halbzeit schon so gespielt wie im zweiten Durchgang, wäre mehr möglich gewesen. Aber die Niederlage haut uns nicht um, absolut nicht“, zeigte sich Würlich positiv gestimmt. Auch Katte erkannte an, dass sich „die Calbenser nie haben hängen lassen. Ich denke dennoch, wenn man alle Chancen zusammenzählt, dass wir verdient gewonnen haben. Es war aber eine knappe Kiste.“

Als die wichtigsten Faktoren machte Katte die „jugendliche Unbekümmertheit und die mannschaftliche Geschlossenheit“, aus. Und genau diese zwei Faktoren bescherten den Grün-Weißen Sieg Nummer sieben in Serie.

Kleinmühlingen/Zens: Brandt, Weber, Berner, Neugebauer, Balder (88. Volk), Hertel, Durrhack, Brandt, Schmidt (74. Schmoldt), Junge (78. Guhde), Katte

TSG Calbe: Willner, Baartz (46. Da Silva Sousa), Sandau, Henschel, Buszkowiak (12. Adrian), Bergholz, Puschnigg, Kober, Czommer, Harms, Hellige

Schiedsrichter: Krugel (Haldensleben)

Zuschauer: 375

Tore: 1:0 Junge (11.), 2:0 Katte (14.), 2:1 Bergholz (55.), 3:1 Hertel (75.), 3:2 Adrian (86.), 4:2 Guhde (89.)

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 04. Oktober 2019


Grün-Weiß oder Blau-Weiß?

Am morgigen Feiertag erwartet die Fußballfanatiker im Salzlandkreis ab 14 Uhr ein echter Leckerbissen. Im Topspiel der Landesklasse, Staffel IV trifft der TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens (1.) auf die TSG Calbe (2.).

Wenn am 26. Oktober ganz Fußball-Deutschland vor dem Fernseher hockt, dann ist klar: Derbyzeit. Die Mutter aller Derby zwischen den Bundesligsten FC Schalke 04 und Borussia Dortmund polarisiert eine ganze Nation. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich am Donnerstag ein Spiel ansehen, dass von ähnlicher Brisanz geprägt ist. In der Fußball-Landesklasse steigt das Topspiel zwischen dem TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens und der TSG Calbe. Ab 14 Uhr empfängt der Tabellenerste den Zweiten. Doch es ist mehr als nur ein Topspiel, sondern eben auch ein waschechtes Derby. Sechs Kilometer trennen beide Orte nur. Und das Feuer ist sowohl in Kleinmühlingen als auch in Calbe zu spüren.

Ein Grund dafür ist, dass ein Punktspiel zwischen beiden Teams bisher noch nicht stattgefunden hat. „Es ist also eine Premiere, die sich kein Zuschauer entgehen lassen sollte“, so TSV-Coach Mario Katte. Auch auf Seiten der Calbenser ist „die Vorfreude da“, wie Coach Marcel Würlich beschreibt: „Die Euphorie ist groß. Auch die Lust und die Laune sind vorhanden.“

Doch wie bereitet man sich auf so ein Prestigeduell vor? Sowohl in Kleinmühlingen als auch in Calbe gibt es am Tag vor dem Spiel frei. Das liegt aber auch daran, dass die Regenerationsphase sehr kurz war. „Es ist auch wichtig, dass die Spieler Abstand gewinnen können. Dafür sind sie danach um so motivierter“, erklärt Katte.

Mit Respekt werden beide Teams in die Partie gehen. „In Calbe hat sich viel getan. Dort ist ein ganz anderes Bild entstanden. Sie haben bewiesen, dass auch sie auch aus der Not heraus gute Ergebnisse einfahren können“, weiß Katte.

Im Vorfeld ist schwer zu sagen, wer bei der TSG wirklich auf dem Platz steht. „Gegen Görzig dachte ich auch, dass 15 Spieler da sind. So war es nicht“, sagt Würlich über die kurzfristigen Ausfälle. Auch vor dem Topspiel hat die Erkältungswelle in Calbe zugeschlagen. Davon blieben die Kleinmühlinger verschont. „Wir haben alle an Board“, sagt Katte.

Wer wird aber auf dem Platz die besseren Karten haben? „Wir können befreit aufspielen“, sagt Würlich. Katte ist da anderer Meinung: „Calbe ist in Zugzwang, noch haben wir drei Punkte Vorsprung und somit auch die bessere Ausgangsposition.“

Auf ein spannendes Spiel können sich alle Anwesenden auf jeden Fall freuen, so viel steht fest. „Wir gehen mit Freude in das Spiel. Der bessere soll gewinnen“, sagt Würlich, der aber auch nichts dagegen hätte, „wenn wir 4:3 gewinnen“. Katte vertraut derweil seiner Mannschaft: „Wir können und wollen. Ich traue ihnen alles zu.“ Da bleibt nur eine Frage: Grün-Weiß oder Blau-Weiß?

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 02. Oktober 2019


Budenzauber in der Hegersporthalle – FIDES-Cup erlebt seine 11. Auflage

Es ist schon seit mehr als 10 Jahren gute Tradition, dass die Fußballer der TSG Calbe nach dem Jahreswechsel ihre Hallenturniere in der Calbenser Hegersporthalle austragen.

Den Anfang macht in diesem Jahr die zweite Mannschaft, die das Turnier um den FAFU-Cup am 04. Januar 2018, ab 18.00 Uhr, ausspielt. Die Alten Herren spielen am 06. Januar 2018, 9.30 Uhr um den Cup des Fuhrunternehmen Roost und am gleichen Tag, ab 13.00 Uhr spielt die B-Jugendmannschaft um den WEC-Cup.

Höhepunkt ist zweifelsohne die am 05. Januar 2019, ab 15.00 Uhr ausgetragene 11. Auflage des FIDES-Cup. Teilnehmer in diesem Jahr sind:

  • TSG Calbe
  • Union 1861 Schönebeck
  • Preußen Magdeburg
  • TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens
  • SV Rot Weiß Groß Rosenburg
  • Fortuna Magdeburg II
  • FIDES-Allstars
  • Hochschulauswahl Magdeburg

Das Feld ist in diesem Jahr nicht so hochkarätig besetzt, weil viele höherklassige Mannschaften gar keine Hallenturniere mehr spielen. Man kann aber trotz allem davon ausgehen, dass im Modus jeder gegen jeden spannungsgeladener Fußball zu sehen sein wird. Neben dem Fußball werden auch wieder eine Tombola mit über 300 Preisen und die Auszeichnung der besten Nachwuchssportler der TSG durchgeführt!