Saalestädter ohne Chance

11. February 2014

Große sportliche Initiative und Fairplay zeigte die TSG Calbe. Da die Hegersportanlage keinen Fußball zuließ, bemühte sich der Verein um den Kunstrasensportplatz in der Sparkassenarena Bernburg und ermöglichte so das Pokalviertelfinalspiel. Dabei wurden auch keine Zusatzkosten für die Flutlichtanlage gescheut. So bestritt die Reserve der TSG Calbe die Partie gegen die TSG Unseburg/Tarthun. Die Saalestädter mussten sich allerdings mit 0:3 (0:0) geschlagen geben.

Der “Gastgeber” erwischte den deutlichen besseren Start und hatte recht klare Feldvorteile. Dagegen wirkte der Gegner oft unsortiert und hatte mehrfach Glück nicht in Rückstand zu geraten. Nur die Verwertung der drei bis vier recht klaren Chancen war das Manko der Bollenstädter. Ein gelungener Schachzug von Trainer Kirst war die Einwechslung von Christoph Karasch, der frischen Wind in das Gästespiel brachte.

Nach dem Karasch-Führungstor verlor Calbe den Spielfaden völlig. Der Mundt-Doppelschlag binnen 60 Sekunden mit einem direkt verwandelten Eckstoß und einem Freistoßknaller stellte die Weichen auf Sieg. Unseburg/Tarthun hatte danach wenig Mühe, den am Ende verdienten Sieg zu verwalten, da bei den Saalestädtern einfach nichts mehr zusammenlief und die Fehlerkette schon im Spielaufbau begann.

Somit gelang Unseburg/Tarthun, nach Lok Aschersleben II und Egeln, als drittes Team der Sprung ins Halbfinale. Der vierte Teilnehmer wird im Landesklasseduell zwischen dem SV Schackstedt und Schwarz-Gelb Bernburg ermittelt. Diese Partie ist für den 1. Mai geplant.

Tore: 0:1 Christoph Karasch (55.), 0:2, 0:3 Jose Mundt (65., 66.)

Schiedsrichter: Hunker (Barby)

Zuschauer: 40

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 11. Februar 2014


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