Der Unterschied hat einen Namen: A. Menz

15. November 2008

TSG Calbe – Quedlinburger SV 1 : 0 ( 0 : 0 )

(Quelle: Volksstimme – von Marko Jeschor)

Der Unterschied hat einen Namen: Alexander Menz

Nur eine Woche nach der unglücklichen Niederlage im Spitzenspiel sind die Calbenser Fußballer in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Team um Trainer Christian Kehr gewann auf heimischen Platz gegen den Quedlinburger SV mit 1 : 0 ( 0 : 0 ), hält damit weiter Tuchfühlung zu Einheit Wernigerode an der Tabellenspitze der Landesliga Mitte. Der entscheidende Unterschied hatte für Kehr sogar einen Namen: Alexander Menz.
Der TSG-Stürmer schaltete kurz vor Schluss nach einem gegnerischen Freistoß am schnellsten, spurtete zwischen Ball und Gegner, überwand anschließend mit einem gekonnten Heber aus 30 Metern Entfernung den Quedlinburger Schlussmann, der viel zu weit vor seinem Tor stand – 1 : 0 ( 84. ). ” Kompliment “, sagte sein Trainer. Denn obwohl sich Menz bis dato rassige Zweikämpfe mit dem oberligaerfahrenen Manndecker Dennis Mzyk lieferte, ” blieb er stets aufmerksam “. Natürlich gab es danach heftige Proteste der Quedlinburger, berichtete Kehr, der sogleich Zeuge wurde, wie Marco Baum für seine Worte Gelb-Rot ( 85. ) sah.
Dieser einzige Treffer des Tages war eigentlich auch nur der späte Lohn für die aufwendige Spielweise der

TSG-Sponsoren gratulieren A. Menz zum Spiel

TSG-Sponsoren gratulieren A. Menz zum Spiel

Gastgeber, die allerdings selten den finalen Pass spielten. Während Quedlinburg in der gesamten Partie nur zwei gute Aktionen vor dem Tor hatte, hätte die TSG sich bereits in Halbzeit eins belohnen können. Die wenigen Chancen vergaben allerdings die beiden Flügelflitzer Thomas Wolff   ( 32. ) und Tobias Plantikow ( 40. ) jeweils aus spitzem Winkel. ” Wir haben gesehen, dass die beiden besten Abwehrreihen der Liga aufeinandergetroffen sind “, sagte Kehr. Anteil am sicheren Calbenser Defensivverbund hatte vor allem wieder Kapitän Maik Hoffmann, der gemeinsam mit Sebastian Zapke und Benny Blöhm nur selten Schwächen offenbarte. Nach dem Wechsel verlor die TSG zwischenzeitlich völlig die Ordnung, weshalb Christian Harant zweimal ( 49 ., 58. ) rettend eingreifen musste. Danach fand sich Calbe allerdings wieder, bespielte den Gegner unermüdlich und kam nach mehreren Standards auch aussichtsreich vors gegnerische Tor. Doch wiederum ” hatten wir Pech “, erklärte Kehr. Ein Kopfball vom eingewechselten Michael Briese ( 82. ) sowie zwei Freistöße von Menz ( 72 ., 79. ) fanden nicht ihr Ziel. ” Wir haben jedoch immer an uns geglaubt “, sagte Kehr. Der Wille, die Entscheidung noch herbeizuführen, sei immer da gewesen. Gott sei dank war auf Calbes Alexander ” Tony ” Menz wieder Verlass.
Mit diesem Sieg hat die TSG also den Beweis erbracht, dass die guten Leistungen nicht mehr nur Zufall sind.

Calbe: Harant – Blöhm, Hoffmann, Zapke, Harms, Plantikow ( 86. Knabe ), Schulze, Neumeister, Wolff ( 85. Schubert ), Schliemann ( 75. Briese ), Menz


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