Rückblick in die Historie – 2016 – Sponsoring G-Jugend

Ein riesiger Berg neuer Bälle

Im Rahmen der Sponsorentätigkeit der EMS als Mitglied des Fußballförderkreises Calbe, übergab Herr Frank Sieweck, Abteilungsleiter Marketing und Pressesprecher der EMS, in der vergangenen Woche 20 neue Trainingsbälle an die G-Junioren der Fußballer der TSG Calbe. Gemeinsam mit den jüngsten Kickern der TSG freuen sich Abteilungsleiter Rainer Schulze und Übungsleiter Rainer Adams.

Durch die engagierte Arbeit von Günter Lenhart, Carsten Moritz und Rainer Adams haben die Calbenser Fußballer derzeitig keine Probleme talentierte Mädchen und Jungen in die nächst höheren Altersklassen zu integrieren. Ein herzliches Dankeschön an die EMS für die Unterstützung der Calbenser Nachwuchsarbeit.

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Gemeinsames Foto bei der Übergabe der neuen Bälle: Rainer Adams, Trainer der G-Jugend, Abteilungsleiter Rainer Schulze, Frank Sieweck, Vertreter der EMS, und die G-Jugendkicker der TSG Calbe. | Foto: Verein


Rückblick in die Historie – 2016 – Sponsoring F-Jugend

Herr Knut John, Betreiber der Wilhelm-Loewe-Apotheke in Calbe, ist schon viele Jahre Sponsor der Calbenser Fußballer und auch Mitglied im Fußballförderkreis. Sein Engagement gilt vordergründig den Nachwuchsmannschaften der TSG Calbe und deshalb hat er erst kürzlich neue Trainingsbälle an die F-Junioren übergeben.

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TSG-Abteilungsleiter Rainer Schulze, Apotheker Knut John, TSG-Trainer Mario Fahrland und die F-Jugendkicker freuen sich gemeinsam über die neuen Bälle. | Foto: Verein

Die Kinder, Übungsleiter Mario Fahland und Abteilungsleiter Rainer Schulze bedanken sich sehr herzlich für die Unterstützung!

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Freude pur über die tollen neuen Bälle bei den F-Jugendkickern der TSG Calbe. | Foto: Verein


Rückblick in die Historie – 2016 – TSG II gegen Kleinmühlingen

Das Achtelfinale des Salzlandpokals bot allen Beteiligten und Zuschauern alles, was ein echtes Pokalspiel bieten kann. Trainer Bizuga: „Es war spielerisch vielleicht kein Leckerbissen, aber es war ein vom Kampf geführtes Pokalspiel, welches an Spannung kaum überboten werden konnte. So etwas wollen die Zuschauer hier sehen“.

Nachdem die Spieler um Trainer Bizuga letzte Woche unglücklich in Drohndorf verloren hatten, hieß es im Achtelfinale an die guten Leistungen der Vorwoche anzuknüpfen und es dem Landesklassevertreter aus Kleinmühlingen/Zens so schwer wie möglich zu machen. Die Rollen waren im Vorfeld also klar verteilt, das Spiel jedoch zeigte etwas anderes. Bereits in der 4. Minute konnten die Calbenser mit 1:0 in Führung gehen. Ein langer Diagonalball aus dem linken Halbfeld von Noack auf Dummer konnte nicht richtig geklärt werden und Kobers Abschluss nach kurzer Annahme landete unhaltbar für Brandt im Tor der Gäste. Nur vier Minuten später wieder Kober. Gehrmann wurde über links geschickt, er legte klug in der den Rücken der Abwehr auf Kober zurück, doch der Ball landete diesmal in den Armen des Torhüters. In der 11. Minute wieder die Calbenser, diesmal wurde Dummer von Noack super in Szene gesetzt, doch Brandt konnte die Chance vereiteln. Der Favorit versuchte es nur mit langen Bällen oder mit Einzelaktionen, enttäuschten bisher. In der 20. Minute dann durch Junge der Ausgleich. Zunächst gewann er das Kopfballduell und dann hatte er Glück, dass der Ball auf Grund des holprigen Untergrundes im Tor landete. Die letzte große Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatten dann nochmals die Hausherren. Kolloff spielte Recklebe frei, doch Brandt im Tor hielt (29. Minute). So ging es glücklich für die Gäste mit dem 1:1 in die Pause.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen. Mit Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gäste zielstrebiger nach vorn zu spielen. In der 53. Minute dann gar die Führung für die Gäste durch Ehme. Sein Schuss aus gut 20 Meter landete im unteren linken Eck. Die Führung stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Doch die Calbenser gaben nicht auf und konnten in der 66. Minute durch Gehrmann den Ausgleich erzielen. Vorausgegangen war ein Abschlag von Herrmann, Uneinigkeit in der Innenverteidigung der Gäste und mit einem gekonnten Lupfer überwand der 19-jährige den Gästetorhüter, wieder alles offen. Nur zehn Minuten später wieder die Führung für die Hausherren. Thomas Dummer energisch über die rechte Seite in den Strafraum, seinen Schuss kann der Torhüter nur ins eigene Tor abklatschen, ein dicker Bock von Brandt. Die Führung nicht desto trotz allemal verdient. In der 78. Minute wechselte der Gästetrainer aus und brachte mit Süßmilch und Podlech zwei frische Leute. Mit der ersten Aktion vom eingewechselten Süßmilch konnte er für seine Farben den Ausgleich erzielen (80. Minute). Dann die kurioseste Szene des Spieles wenn nicht gar die Kurioseste seit Bestehen des Salzlandpokals. Der Schiedsrichter entschied in der 83. Minute auf einen unberechtigten Eckball für die Hausherren. Gehrmann ließ Fairness walten und führte diesen der Grundlinie entlang in Richtung Gästetor. Ein Gästespieler dachte wohl auf eine Entscheidungs-korrektur durch den Schiedsrichter und nahm den Ball mit der Hand auf. Folgerichtig gab es Handstrafstoß für die Calbenser. Die Gäste belagerten nun den Schiedsrichter und versuchten ihn umzustimmen, doch er blieb nach Rücksprache mit seinem Assistenten bei seiner Entscheidung.Der Elfmeterschütze vom Dienst Daniel legte sich den Ball zurecht und schoss den Ball fairnesshalber einige Meter über das Tor und das kurz vor Schluss beim Stand von 3:3 in einem Pokalachtelfinale. Dies allein gebührt ihm allergrößten und sportlichen Respekt. Es blieb also beim 3:3 und die Verlängerung musste her.

Es waren nur zwei Minuten in der Verlängerung gespielt und wiederum war es Junge der mit seinem zweiten Tor in dieser Partie die Führung für den Favoriten erzielte. Nur eine Minute später war wieder Junge auf und davon, Meissner kam etwas zu spät und traf statt den Ball nur die Beine des Gegners, dafür sah er Gelb, über Rot hätte er sich auch nicht beklagen können. Der Freistoß aus 25 Meter durch Ehme brachte nichts ein. Die Calbenser kämpften weiter und kamen folgerichtig durch den eingewechselten Mues verdient in der 99. Minute zum 4:4 Ausgleich. Mehr passierte in der Verlängerung nicht, wobei die Hausherren in der zweiten Hälfte der Verlängerung durch Kollof, Gehrmann und Recklebe gar noch Möglichkeiten zum Siegtreffer hatten.
So ging es ins Elfmeterschießen. Wer behielt nach diesen aufreibenden 120 Minuten die Nerven, die Gäste, welche es sich hier sicher einfacher vorgestellt hatten oder die Calbenser, welche als Außenseiter in diese Partie gingen und nichts zu verlieren hatten.

Als erstes mussten die Hausherren ran, Kapitän Berner verwandelte sicher. Ehme ließ es sich als erster Schütze der Gäste nicht nehmen und verwandelte ebenfalls. Dann scheiterte Mues an Brandt und Rohde auf Seiten der Kleinmühlinger am Pfosten, welche Dramatik. Kober verwandelte sicher zum 6:5 und Süßmilch versagten die Nerven und Herrmann hielt. Auch Schuckert verwandelte sicher zum 7:5 und nun musste der zweifache Torschütze Junge treffen, um sein Team weiter im Rennen zu halten. Doch auch diesmal blieb Herrmann Sieger und die Calbenser zogen verdient ins Viertelfinale ein.

Trainer Bizuga nach dem Spiel: „Wir haben uns vor dem Spiel vorgenommen es den Gästen so schwer wie möglich zu machen. Pokal hat bekannter weise seine eigenen Gesetze, wir hatten keinen Druck und wollten mit Nadelstichen zum Erfolg kommen. Dass wir hier heute mehrere und die besseren Tormöglichkeiten über die gesamten 120 Minuten als die Gäste hatten, zeigt, dass die Jungs daran geglaubt haben es zu schaffen. Jeder einzelne hat fürs Team gearbeitet und gekämpft, alles gegeben, die taktischen Vorgaben super umgesetzt. Allein die Szene kurz vor Schluss der regulären Spielzeit hat ein Weiterkommen meiner Mannschaft verdient, das verdient riesen Anerkennung an „Chacky“und zeigt, sportliche Fairness sollte immer an ersten Stelle stehen, egal worum es in einem Spiel geht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und hoffe, dass sie diese Euphorie mit ins nächste Spiel nehmen kann und wir endlich den ersten Dreier der Saison holen können“.


Rückblick in die Historie – 2016 – Sponsoring Alte Herren

Kürzlich konnten sich die Alten Herren der TSG Calbe über neue Trainingsanzüge freuen. Dank der Unterstützung von Marcel Huhla, von der DEVK, und der Magdeburger Firma Lintra Solutions GmbH wurde die schicke neue Kleidung angeschafft.

In der Farbkombination Blau-Weiß-Schwarz sind unsere Alten Herren insbesondere bei ihren Heim- und Auswärtsspielen der Stadtliga Magdeburg nun fortwährend auch neben dem Fußballplatz gut gekleidet.

Die gesamte Abteilung Fußball, insbesondere aber die Mitglieder der Alten Herren der TSG Calbe bedanken sich vielmals für die tolle Unterstützung und hoffen auch zukünftig auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Uwe Ehrhardt (rechts) dankt Sponsor und Mitspieler Marcel Hulha mit einem Blumenstruß für die Unterstützung. | Foto: Verein


Rückblick in die Historie – 2016 – TSG gegen Askania BBG

Im Landespokal-Wettbewerb muss es einen Sieger geben. Das ist nicht immer gerecht, aber so ist es nun einmal. Am Sonnabend musste diese leidvolle Erfahrung die TSG Calbe machen. Gegen Oberligist Askania Bernburg schied die Landesliga-Elf nach 120 Minuten aus. Der entscheidende Treffer fiel in letzter Minute.

Fußball kann so bitter sein. Zwei Stunden hielten sich die Gastgeber tapfer, ließen kaum Möglichkeiten des Favoriten zu. „Man hat Askania die Unzufriedenheit angemerkt, weil sie kein spielerisches Mittel fanden, um uns zu knacken“, stellte TSG-Coach Marko Fiedler zufrieden fest. Natürlich hatten die zwei Ligen höher beheimateten Gäste mehr Spielanteile. Doch aus diesem Ballbesitz konnten die Bernburger einfach kein Kapital schlagen.

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Vit Fiser war ständig in Bewegung und spulte wie seine Mitspieler ein enormes Laufpensum ab. | Foto: Steven Schaap

Calbe stellte wie bereits gegen den MSV Börde zwei kompakte Vierer-Reihen und auch die Stürmer Lucas Dübecke und Stefan Ristovski waren mit Defensivarbeiten betraut. Der Oberligist fand nie die Lücke, musste den Ball immer wieder an der Mittellinie durch die eigene Abwehrreihe laufen lassen. Zwar versuchten es die Gäste über die Flügel oder mit langen Bällen in die Spitze, aber die Defensive um Kapitän Keven Harms war stets zur Stelle.

Die Gastgeber veruchten es ihrerseits mit Nadelstichen, wussten dabei durchaus für Gefahr zu sorgen, aber ein Treffer sollte nicht gelingen. Je länger die Partie dauerte, desto seltener wurden die Konter oder sie mussten wegen mangelnder Anspielstationen abgebrochen werden. Kam die TSG bis vor den Kasten von Stanislav Samson, waren die Abschlüsse zu unpräzise oder harmlos. „Wir haben Nadelstiche gesetzt, nur nicht richtig gestochen.“

Zu Beginn der zweiten Hälfte folgte eine regelrechte Standardstaffette der Gäste, doch auch die brachte nichts ein. Es blieb beim torlosen Remis. Die Verlängerung musste her.

„Hört auf darüber nachzudenken, was euch alles weh tut. Bei so einem Spiel tut nichts weh“, motivierte Fiedler seine Elf noch einmal für die bevorstehende Verlängerung. Das Laufpensum der gespielten 90 Minuten war hoch, Matthias Buszkowiak und Vit Fiser waren von Krämpfen geplagt, ließen sich in der kurzen Pause von Physiotherapeutin Anne Greiser behandeln.

Gleich zu Beginn mussten die 145 Zuschauer aber hörbar durchatmen. Erst klärte Alexander Voigt nach einer Ecke auf der Linie, dann parierte Rico Willner zweimal stark mit dem Fuß. Doch Calbe ließ sich nicht unterkriegen, sorgte mit einem Freistoß noch einmal für ein Achtungszeichen. Enrico Palms Schuss knallte aber an die Latte.

In der 120. Minute war es dann aber doch noch passiert. Bei der letzten Ecke der Gäste sprang Christopher Kullmann am höchsten und diesmal passte der Kopfball ins lange Eck. „Das war schwer zu verteidigen“, gestand Fiedler.

Calbe: Willner – Voigt, Herms, Gernat, Weber, Schellbach (46. Palm), Buszkowiak, Fiser, Baartz, Ristovski, Dübecke (58. Adrian, 119. Hellige)

Bernburg: Samson – Bäcker, Wegener (108. Mihu), Worbs, Hesse, Kullmann, Drachenberg (116. Fraus), Salis, Mampuya, Schubert (58. Schoon), Friebertshäuser

Tor: 0:1 Christopher Kullmann (120.)

Schiedsrichter: Johannes Schipke (Landsberg), Mike Weiß, Benedict Ohrdorf

Zuschauer: 145

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 05. September 2016


Rückblick in die Historie – 2016 – TSG gegen Union SBK

Unions Trainer Mario Katte tigerte während des Derbys umher, riss die Arme nach oben, knurrte vor sich hin – TSG-Coach Marko Fiedler wirkte dagegen , zumindest nach außen hin, ruhig und gefasst. Er hatte allen Grund dazu. Die Landesliga-Fußballer aus Calbe schlugen Union Schönebeck im Derby mit 2:1 (2:0).

Wahrscheinlich fühlte sich Mario Katte nach dem Spiel in etwa so, wie sich das Wetter zeigte: novembergrau und trist. Mit einer Zigarette in der Hand stand er vor dem Sportlerheim am Heger, während die Calbenser Jubelgesänge vom Rasen nach drinnen verlegt worden waren und aus dem Fenster drangen. Mit Sicherheit hätte er in diesem Moment lieber seine Ruhe gehabt, fand dann aber doch noch Worte, um die Begegnung, die Teams und das eigene Ziel zusammenzufassen: „Wir sind noch nicht da, wo Calbe ist. Aber da wollen wir hin. Unsere Mannschaft braucht aber noch ihre Zeit.“

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Unions Mathias Rhode (l.) und Calbes Matthias Buszkowiak schenkten sich nichts. Wie niemand aus den beiden Mannschaften. Dennoch blieb es ein sehr faires Derby. | Foto: Steven Schaap

Hochmotiviert gingen die Unioner in die Partie, übten die erste Viertelstunde Druck auf die Hausherren aus. Sogar zwei oder drei gute Gelegenheiten boten sich den Gästen: Wie eine Flanke von Norman Möbes auf Marcel Könning, der nicht abschloss. Oder ein Schuss von Michael Herzog, der erst am Pfosten, dann in den Händen von TSG-Torhüter Rico Willner landete. Doch Calbe fing sich, ließ den Ball laufen. Ein Freistoß von Enrico Palm prallte ab, der Nachschuss von Vit Fiser wurde von Unions Keeper Stephan Pingel gehalten (17.). Drei Minuten darauf köpfte Maik Adrian zur 1:0-Führung ein. Weitere zehn Minuten später lief der Ball von Maik Adrian über Stefan Ristovski zu Enrico Palm, der zum 2:0 erhöhte.

Während die Saalestädter in diesem Abschnitt dominierten, haderte Katte mit dem Problem der vergangenen Wochen und sagte im Anschluss über seine Rot-Grünen: „Sie brauchen zu lange. Sie schalten vorn zu schnell ab.“ Doch auch während der Partie war er in Aufruhr: „Sie gehen nicht richtig drauf“, fluchte er in seiner Coaching Zone.

Doch auch die TSG scheiterte in der zweiten Hälfte an der Chancenverwertung. „Ein drittes Tor wäre möglich gewesen“, sah Fiedler. Maik Adrian oder Alexander Schellbach versenkten das Leder nicht. Aber auch Mathias Rhode oder Philipp Garmann bei den Gästen scheiterten. Beide Seiten zeigten gute Ansätze. Union übte Druck auf die TSG aus. Und die Calbenser setzten sich zu sehr selbst unter Druck. Aber wieder fehlte den Unionern das letzte Quäntchen Glück. Oder doch nicht? Pechvogel der Partie war Christian Baartz. Keeper Rico Willner erwischte eine Flanke von Elbestädter David Kühn nicht. Marcus Rasche wiederum wollte den Ball ins lange Eck befördern. „Der wäre aber nicht reingegangen“, so Katte. Christian Baartz verschätzte sich und versenkte seinerseits zum Eigentor (2:1, 89.). Jedoch ein Tor ohne Folgen.

Fiedler betonte nach dem Spiel: „Es war ein sehr faires Derby. Das war Fußball, wie ich ihn mir vorstelle.“ Katte, noch immer ein wenig unglücklich, zeigte sich kämpferisch: „Calbe hat clever gespielt. Aber wir haben Moral bewiesen und Paroli geboten. Wer dachte, wir brechen ein, lag falsch.“

Calbe: Willner – Buszkowiak, Harms, Schultz, Fiser, Adrian (82. Dübecke), Baartz, Hellige (69. Schellbach), Voigt, Palm (88. Noack), Ristovski

Schönebeck: Pingel – Könning, Garmann, Balder, Möbes, Wagner, Neugebauer, Klepel (62. Rasche), Kühn, Herzog, Rhode

Tore: 1:0 Maik Adrian (20.), 2:0 Enrico Palm (30.), 2:1 Christian Baartz (89., ET)

Schiedsrichter: Görmer (Dessau 05), Krause, Manchen

Zuschauer: 155

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 07. November 2016


Rückblick in die Historie – 2016 – Beste Nachwuchskicker

Die prallgefüllten Ränge der Hegersporthalle und das bestbesetzte Hallenturnier im Salzlandkreis waren sicherlich Bühne genug, um die besten Nachwuchsfußballer der TSG Calbe des Jahres 2016 zu ehren. Beim diesjährigen Fides-Cup konnte Nachwuchsleiter Swen Imroth folgende Kicker ehren.

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Gemeinsames Erinnerungsfoto an die Ehrung der besten Nachwuchskicker des Jahres 2016. | Foto: Verein

A-Jugend: Als besten Spieler der A-Jugend möchten wir in diesem Jahr Pascalle Fröhlich auszeichnen. Er spielt seit 2009 bei der TSG Calbe Fußball. Angefangen als linker Verteidiger hat er sich in den letzten Jahren zu einem der Führungsspieler seiner Mannschaft entwickelt. Aktuell spielt er im offensiven sowie im linken Mittelfeld. Er erzielte so diverse Tore. Sein Trainingsfleiß und sportlicher Ehrgeiz sowie seine kämpferische Einsatzbereitschaft in jedem Spiel zahlte sich in der Saison 2015/16 mit dem Sieg der Kreismeisterschaft in der damaligen B-Jugend aus. Weiterhin engagiert sich Pascalle als Co-Trainer der D-Jugend und übernimmt organisatorische Aufgaben bei Spielen der 1. Männermannschaft.

B-Jugend: Oliver Weimar ist seit der E-Jugend Mitglied der TSG Calbe. Mit großer Hingabe und großem Einsatz ist er beim Training und Spiel dabei. Oliver unterstützt andere Mannschaften gern beim Training bzw. Spiel. Seine große Begeisterung für den Fußballsport möchten wir heute würdigen.

C-Jugend: Die Trainer Uwe Krietsch und Christian Wegener möchten Paul Babock als besten Spieler der C-Jugend auszeichnen. Sie schätzen Ihn als einen sehr zuverlässigen und stabilen Abwehrspieler. Er besitzt die Fähigkeit, die Fehler seiner Mitspieler auszugleichen bzw. zu korrigieren. Paul ist humorvoll und dennoch mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Seine Mannschaft hat großen Respekt vor ihm. Er ist Ansprechpartner für Trainer und Spieler. Trainingsübungen führt er stets vorbildlich aus.

D-Jugend: Als besten Spieler der D-Jugend möchten wir Jonas Sülzle ehren. Jonas ist sehr ehrgeizig, pflichtbewusst und ist stets beim Training anwesend. In Allen Spielerpositionen zeigt Jonas große Einsatzbereitschaft. Besonders hervorzuheben sind seine großartigen Leistungen als Torwart in der letzten Saison.

E-Jugend: Erik Fiz ist ein ruhiger und zuverlässiger Spieler der E-Jugend. Er versteht es, sich gegen seine Gegenspieler durchzusetzen. In den zurückliegenden Spielen in der E- und D- Jugend bewies er mehrfach sein Können am Ball und vor allem seine Schusstechnik. Seine Aktions- und Bewegungsschnelligkeit hat er in den letzten Monaten stark verbessert, so dass er zur Leistungsspitze in der E-Jugend der TSG Calbe gehört. Erik setzt die Anweisungen seines Trainers gezielt um. Durch seine meist positive Einstellung bringt er den Spaß des Fußballspielens auf den Platz und sorgt somit auch für die Zufriedenheit in allen Mannschaftsteilen. Erik möchten wir deshalb als besten Spieler der E-Jugend auszeichnen.

F-Jugend: Als besten Spieler der F-Jugend möchten wir Jason Leon Saubke auszeichnen. Jason spielt seit August 2016 in der TSG Calbe Fußball. Er hat sich sehr schnell in die Mannschaft integriert. Seine Stärken zeichnen sich besonders in gutem Zweikampfverhalten und Stellungsspiel mit Blick für die Situation aus.

G-Jugend: Jakob Sieche ist die Torkanone der jüngsten Calbenser Kicker. Fußball ist von Anfang an Jakob´s große Leidenschaft. Bei 5 KFV-Turnieren erzielte er 57 Tore. Aber nicht das allein zeichnet ihn aus. Jakob ist sehr flexibel. Er kann als offensiver und defensiver Spieler, sogar als Torwart, eingesetzt werden. Jakob tritt jüngeren bzw. neuen Mitspielern gegenüber unterstützend zur Seite. Aus diesen Gründen möchten wir Jakob auszeichnen.

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Abteilungsleiter Rainer Schulze ehrte die Spieler der einzelnen Jahrgänge einzeln vor dem großen Publikum. | Foto: Verein


Rückblick in die Historie – 2016 – Zwischenbilanz Erste

Zwar haben die Landesliga-Fußballer der TSG Calbe allein in der Hinrunde noch vier Spiele vor sich, dennoch lohnt sich ein Blick auf den derzeitigen Stand: nach neun Siegen und zwei Niederlagen sind die Saalestädter angekommen – inzwischen sogar an der Spitze der Tabelle.

Zwar hatten sie den Platz an der Sonne schon einmal inne, mussten ihn aber zwischenzeitlich an den VfB Germania Halberstadt II abtreten, der rein von der Statistik auch der härteste Gegner der Calbenser ist. Die Reserve der Halberstädter weist momentan 25 Punkte auf. Und damit zwei weniger als die TSG. Mit einem Torverhältnis von 42:18 stellen die Harzer die stärkste Offensive, Calbe mit einem Verhältnis von 32:10 dafür die beste Defensive. Platz drei nimmt der SV Westerhausen (22 Punkte) ein.

Mit dem derzeitigen ersten Platz ist in dieser Saison noch nichts erreicht. Das weiß nicht nur TSG-Trainer Marko Fiedler, das weiß auch die gesamte Mannschaft. Und hat das verinnerlicht. „Natürlich wollen wir den ersten Platz verteidigen“, unterstreicht auch Maik Adrian. „Aber wir gucken von Spiel zu Spiel. Das nächste ist immer das schwierigste.“ Woche für Woche. Mit seinen 33 Jahren gehört der Stürmer zu den erfahreneren Akteuren der Mannschaft. Zwischen 19 und 35 Jahren liegt die Altersspanne des 21-Mann-Kaders. Eine gute Mischung also. Adrian läuft, nach verschiedenen Stationen, nun in der dritten Saison wieder für die TSG Calbe auf. Er ist damit zurückgekehrt. In seinen Heimatverein, in dem er das Einmaleins des Fußballsports erlernte. Aber obwohl er seine Erfahrung bestätigt, möchte er keine Leitfigur sein: „Ich gebe auch mal einen Tipp, aber ich sehe mich nicht verantwortlich.“ Für ein Team, dass „eine gute Arbeit leistet und sich in allen Bereichen weiterentwickelt. Ich bin stolz auf die Truppe“, so Adrian.

Bestimmt ist auch ein Funke Glück mit dabei. Die Mannschaft ist in der Breite sehr gut aufgestellt, die Qualität ist hoch, die Trainingsbeteiligung optimal, Verletzte gibt es kaum. Coach Fiedler gibt aber zu bedenken, dass jeder Landesliga-Konkurrent in der Lage sei, Calbe zu besiegen, sollte die eigene Einstellung nicht stimmen. Er erinnert sich da an die Begegnung beim FSV Heide Letzlingen zurück. Dort verlor die TSG mit 2:3. „Vielleicht war das nochmal eine Warnung zur rechten Zeit“, sagt Fiedler heute. „Wir haben vor keinem Gegner Angst. Aber vor jedem Respekt.“

Die Stimmung der Elf ist sehr positiv. Das richtige Mittelmaß gefunden. „Höhenflüge gibt es nicht. Die Spieler bremsen sich gegenseitig aus.“ Und auch wenn der ein oder andere Calbenser auf regelmäßige Einsatzzeiten verzichten muss, ist die Motivation außerordentlich. „Es kommt kein Neid auf“, bestätigt der Coach. „Die Mannschaft motiviert sich selbst sehr gut. Niemand lässt sich hängen. Auch die, die beim Spiel draußen sitzen, wissen, dass sie an einem Stammplatz kratzen.“ Als Beispiel nennt er die beiden TSG-Torhüter Rico Willner und Benjamin Richter. „Benjamin muss derzeit in den sauren Apfel beißen. Trotzdem ist er konzentriert, erwärmt sich vor einem Spiel vernünftig. Sie unterstützen sich gegenseitig, motivieren sich. Beide sind sehr ehrgeizig.“

Aber schwingt, trotz der Bodenständigkeit, in der ganzen guten Stimmung nicht auch schon ein wenig der Gedanke an den Aufstieg mit? „Mit Platz eins zu diesem Zeitpunkt ist noch nichts erreicht“, warnt Fiedler. Bis zum Ende der Saison vergeht noch viel Zeit. Und bis dahin haben die Saalestädter noch viel vor sich. „Wir müssen unsere Leistung jede Woche neu bestätigen. Wenn ein Aufstieg möglich ist, werden wir nicht ‚Nein‘ sagen. Aber wir müssen uns das auch erarbeiten.“

„Oben mitspielen“ bleibt aber Bedingung. Adrian sieht ebenfalls das Potential für einen möglichen Aufstieg des Teams. „Jeder von uns hat Qualität am Fuß. Mit der Mannschaft die wir haben, ist ein Aufstieg möglich. Und wenn man erstmal in der Verbandsliga ist, kann man da auch mithalten.“ Adrian, der zwar ruhiger treten, aber dennoch höherklassig spielen wollte. Der den Fokus auf seinen Sohn und dessen fußballerische Karriere legen wollte, findet: „Es ist eine schöne Erfahrung, die ich jetzt mit 33 Jahren noch einmal mache.“

Die Mannschaft der TSG Calbe „hat sich die Tabellenführung redlich verdient“, so der Trainer. „Aber es ist nur eine Momentaufnahme.“ Am kommenden Sonnabend ist der FC Einheit Wernigerode am Heger zu Gast. Dann kann sich die TSG beweisen.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 23. November 2016