Vorschau auf das Wochenende 18. bis 19. September

Erneut ist der Spielplan am Wochenende bei den Fußballern der TSG Calbe prall gefüllt. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag stehen viele spannende Partien auf dem Programm und dabei eine Vielzahl auch im heimischen Hegerstadion.

Nach dem Zuspruch der drei Punkte aufgrund des Nichtantritts der ZLG Atzendorf grüßt das Team von TSG-Trainer Marcel Würlich weiterhin verlustpunktfrei von der Tabellenspitze. Für das Heimspiel gegen den FC Hettstedt können sich die Zuschauer mit Sicherheit auf ein weiteres spannendes und sehenswertes Spiel freuen. Gleiches gilt für die Zweite, die nach der Neuaufstellung auch von Sieg zu Sieg eilt und sich gegen die SG Staßfurt III / ZLG Atzendorf II bewähren muss. Für die Alten Herren steht erneut ein Spitzenspiel auf dem Programm. Der Gegner, Germania Olvenstedt, besiegte am zurückliegenden Wochenende den Serienmeister der Stadtliga Magdeburg, MSV Börde, und wird sicherlich auch im Calbenser Hegerstadion die drei Punkte entführen wollen.

ALLE Spiele der Fußballer der TSG Calbe für das anstehende Wochenende wurden abgesagt!

Spielankündigungen vom Wochenende:

  • 18.09.2021 – 09.30 Uhr: SG TSG Calbe / SV Förderstedt (E-Jugend) – MTV Welsleben
  • 18.09.2021 – 10.00 Uhr: FSV Nienburg – TSG Calbe (C-Jugend)
  • 18.09.2021 – 10.30 Uhr: TSG Calbe (Alte Herren) – Germania Olvenstedt
  • 18.09.2021 – 12.30 Uhr: TSG Calbe (Zweite) – SG Staßfurt III / ZLG Atzendorf II
  • 18.09.2021 – 15.00 Uhr: TSG Calbe (Erste) – FC Hettstedt
  • 19.09.2021 – 09.30 Uhr: SG TSG Calbe / Blau-Weiß Barby (D-Jugend) – SG Schneidlingen / Cochstedt
  • 19.09.2021 – 09.30 Uhr: TSG Calbe (F-Jugend) Turnier in Schönebeck mit Union Schönebeck und Groß Rosenburg
  • 19.09.2021 – 12.00 Uhr: Blankenburger FV – TSG Calbe (B-Jugend)
  • 19.09.2021 – 13.00 Uhr: TSG Calbe (A-Jugend) – SV Eintracht Osterwieck


Vorschau auf das Wochenende 11. bis 12. September

Unter der Überschrift “Kampf um die weiße Weste” könnte das kommende Wochenende für die Fußballer der TSG Calbe stehen. Im Nachwuchsbereich steigen die jeweiligen Teams in den Ligabetrieb ein und hat dabei zumeist hohe Hürden zu überspringen.

Im Männerbereich möchten die jeweiligen Teams weiterhin in der Erfolgsspur bleiben. Bei den Alten Herren steht bereits am zweiten Spieltag ein echtes Spitzenspiel in Ottersleben an. Nach der Kaderumstrukturierung und mit dem 4:2-Sieg gegen den Serienmeister MSV Börde haben die Magdeburger bereits ein dickes Ausrufezeichen gesetzt, aber auch die Calbenser sind mit einem souveränen Sieg gut in die Saison gestartet. Ähnlich geht es den beiden Teams der TSG-Trainer Marcel Würlich und Björn Bardehle, mit der bisherigen maximalen Punktausbeute gilt es diesen Trend fortzusetzen und weiterhin von Spiel zu Spiel möglichst erfolgreich zu bleiben.

Spielankündigungen vom Wochenende:

  • 11.09.2021 – 9.30 Uhr: F-Jugend-Turnier mit Union Schönebeck und Groß Rosenburg
  • 11.09.2021 – 9.30 Uhr: SV Wolmirsleben – SG TSG Calbe/Förderstedt (E-Jugend)
  • 11.09.2021 – 11.00 Uhr: VfB Ottersleben – TSG Calbe (Alte Herren)
  • 11.09.2021 – 11.00 Uhr: TSG Calbe (C-Jugend) – SG Wolmirsleben/Schneidlingen/Cochstedt
  • 11.09.2021 – 12.00 Uhr: SG Barby/Wespen II – TSG Calbe II
  • 11.09.2021 – 15.00 Uhr: ZLG Atzendorf – TSG Calbe I (das Spiel wurde abgesagt)
  • 12.09.2021 – 10.00 Uhr: Spg Gommern/Karith – TSG Calbe (D-Jugend)
  • 12.09.2021 – 11.00 Uhr: TSG Calbe (B-Jugend) – SC Bernburg
  • 12.09.2021 – 12.30 Uhr: VfB Germania Halberstadt II – TSG Calbe (A-Jugend)

Alte Herren mit gelungenem Auftakt

Stadtliga Magdeburg Alte Herren, Saison 2021/2022, 1. Spieltag:  TSG Calbe – SV Arminia Magdeburg 4:1 (2:0)

Dass man am Beginn einer neuen Saison nicht so recht weiß, wo man steht, ist erstens allgemein bekannt und zweitens eine recht abgedroschene Phrase. Zehn Monate nach dem letzten Punktspiel war es dennoch kein Auftaktspiel wie viele andere vorher.

Alles in Allem konnte Trainer Heinz Sobczak sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und natürlich mit dem Endergebnis dieser Begegnung sein.

Seine Mannschaft übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Die von Marcel Würlich umsichtig organisierte Abwehr hielt in Zusammenarbeit mit dem Mittelfeld den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fern. In den Offensivaktionen fehlte es aber anfangs noch an Abstimmung und Präzision, so dass auch der SV Arminia zunächst nur wenig zwingendes zuließ. Die beste Gelegenheit zum Führungstreffer hatte nach ca. 20 Minuten Steven Illgenstein, dessen Schuss nach einer Hereingabe von der rechten Seite an die Querlatte klatschte. In der 26. Minute war dann aber Maik Adrian, der zuvor einige Male mit seinen eigenen Aktionen haderte, zur Stelle und markierte den Führungstreffer für unsere Mannschaft. Der SV Arminia hatte in dieser Phase des Spieles zwar nur wenig Durchschlagskraft in der Offensive, gänzlich ungefährlich waren sie jedoch nicht. So musste sich Stephan Herrmann im Tor der TSG nach einer halben Stunde Spielzeit schon gewaltig strecken, um einen Kopfball aus dem unteren Eck zu fischen. Auf der anderen Seite hatte Maik Adrian den Spaß am Toreschießen wiederentdeckt und erhöhte kurz vor dem Seitenwechsel auf 2:0.

Zur zweiten Halbzeit kamen mit Stefan Storch und Kevin Fenzl, der wie der später eingewechselte Daniel Ihlo sein Debüt bei den Alten Herren gab, frische Kräfte auf das Spielfeld. Allerdings häuften sich jetzt unnötige Ballverluste und Fehlabspiele im Spiel unserer Mannschaft, so dass der SV Arminia deutlich mehr Spielanteile bekam. Der Anschlusstreffer durch Ragip Okcan in der 50. Spielminute fiel dann keineswegs überraschend. Zwar monierten die Spieler der TSG eine Abseitsstellung des Torschützen, aber der insgesamt gute Schiedsdrichter Allenstein gab den Treffer. Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten, der Ausgleichstreffer durch die Gäste wäre jetzt durchaus möglich gewesen. Als aber in der 67. Spielminute Arminia-Torhüter Khalil Hasan einen durchaus haltbaren Schuss von Stefan Schliemann passieren ließ, war die Partie zugunsten unserer Alten Herren entschieden. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff konnte dann Stephan Birnbaum noch auf 4:1 erhöhen (75. Spielminute).

So konnte unsere Mannschaft nicht nur die ersten 3 Punkte verbuchen, sondern machte auch noch dem etatmäßigen  Kapitän Swen Naumann ein zusätzliches Geschenk, der an diesem Tage seine langjährige Freundin Stefanie heiratete. Ein Großteil der Mannschaft feierte dieses Ereignis am Abend ausgelassen mit dem Brautpaar und vielen anderen Gästen.

TSG Calbe: Stephan Herrmann – Marcel Würlich (ab 39. Kevin Fenzl), Ronny Kade, Gunnar Meissner, Olaf Stierholz, Steven Illgenstein, Stephan Birnbaum, Maik Adrian (ab 41. Stefan Storch), Jan Arnoldi (ab 72. Daniel Ihlo), Stefan Schliemann, Uwe Ehrhardt


Trainingsplan Sommer

Dienstag: D-Jugend 1700-1830 Uhr   Platz 3

                C-Jugend   1700-1830 Uhr    Platz 1

                B-Jugend   1700-1830 Uhr    Platz 2

                A-Jugend   1830-2000 Uhr    Platz 3

                I. Männer    1830-2000 Uhr   Platz 2

Mittwoch: G-Jugend   1630-1800 Uhr   Platz 1

                  F-Jugend   1700-1830 Uhr   Platz 2

                  E-Jugend   1700-1830 Uhr   Platz 3

                  II. Männer   1830-2000 Uhr   Platz 2

                  Alte Herren   1830-2000 Uhr   Platz 3

Donnerstag: D-Jugend   1700-1830 Uhr   Platz 2

                     B-Jugend    1700-1830 Uhr   Platz 3

                     A-Jugend    1830-2000 Uhr   Platz 2

                     I. Männer    1830-2000 Uhr   Platz 3

Freitag: F-Jugend   1700-1830 Uhr   Platz 1

             E-Jugend   1700-1830 Uhr   Platz 2

             C-Jugend   1700-1830 Uhr   Platz 3

             II. Männer   1830-2000 Uhr   Platz 2


FSA bricht Punktspielbetrieb 2020/21 ab

Der Vorstand des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt e.V. hat auf der Vorstandssitzung am 15. März 2021 beschlossen, den Punktspielbetrieb der Spielzeit 2020/2021 im Herrenbereich auf Landesebene abzubrechen.

Aufsteiger in den Landesspielklassen gibt es nur, wenn der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) einen Aufsteiger aus der Verbandsliga vom FSA zulässt. Grundlage für den Aufstieg ist die dann vorliegende Tabelle nach Anwendung der Quotientenregel. Hier handelt es sich um die aufstiegsberechtigte Mannschaft und nicht um den Verbandsliga-Meister Sachsen-Anhalt.

Sollte dieses Szenario Anwendung finden, ist in den weiteren Spielklassen auf Landesebene genauso zu verfahren. Die ermittelten Staffelsieger können dann einen Antrag zum Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse beim Staffelleiter bis zum 31.05.2021 einreichen.

Absteiger werden in den Staffeln auf Landesebene grundsätzlich nicht ermittelt. Sollten Vereine aufgrund vereinsinterner Gegebenheiten dennoch den Wunsch haben, in die nächstniedrigere Spielklasse oder tiefer abzusteigen, so kann dieser Antrag formlos an den zuständigen Staffelleiter bis zum 31.05.2021 eingereicht werden.

Der Beschluss spiegelt auch das Meinungsbild der in einer Umfrage befragten Vereine der Spielklassen auf Landesebene wider. Von 122 Teilnehmern stimmten 90 Vereine für dieses Szenario. 23 Vereine lehnten ab und neun enthielten sich.

In Bezug auf die Beendigung der Saison 2020/2021 gibt es folgende Entscheidung zum Spielbetrieb der Herren auf Kreis- und Stadtfachverbandsebene: Sollten Aufsteiger auf Landesebene zugelassen werden und aus den Kreis- und Stadtfachverbänden ein Kreismeister bzw. eine aufstiegsberechtigte Mannschaft für die Saison 2020/2021 ermittelt werden können, so besteht die Möglichkeit, das Aufstiegsrecht in die Landesklasse wahrzunehmen. […]

Pressemitteilung des Fußballverbands Sachsen-Anhalt vom 15. März 2021


Rückblick in die Historie – 2014 – Alte Herren gegen MSV Börde

Alte Herren Stadtliga Magdeburg Saison 2014/2015 – 7. Spieltag: TSG Calbe – MSV Börde Magdeburg 1:0 (0:0)

Am 1. November 2014 empfingen unsere Alten Herren anlässlich des 7. Spieltages der Saison 2014/2015 den Serienmeister MSV Börde Magdeburg auf dem Heger. Die bisherige Saison war für unsere Mannschaft bisher eher „mittelprächtig“ verlaufen. Nach dem Auftakterfolg gegen Post Magdeburg folgten in den nächsten fünf Partien vier Niederlagen und ein Unentschieden. Die Gäste hingegen reisten als Spitzenreiter mit blütenweißer Weste (6 Spiele, 6 Siege) an die Saale.

Obwohl die Kunstrasen-gewöhnten Bördekicker auf dem etwas aufgeweichten Rasen von Platz 3 der Heger-Sportanlage nicht ihren gewohnten Kombinationsfußball aufziehen konnten, waren sie doch von Beginn an spielbestimmend. Unsere Mannschaft wurde in die Defensive gedrängt und versuchte die gegnerischen Angreifer vom eigenen Tor fernzuhalten. Da dies nicht immer gelang, rückte Torhüter Klaus Pfesdorf mit einigen Paraden immer mehr in den Blickpunkt des Geschehens. Entlastungsangriffe gelangen unserer Mannschaft in der ersten Spielhälfte überhaupt nicht, viel zu schnell wurde der Ball im Spielaufbau wieder verloren. Dennoch machte sich bei den Gästen langsam Unzufriedenheit bemerkbar, da gegen die aufopferungsvoll verteidigenden TSG-Spieler der Führungstreffer nicht gelingen wollte. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt ging es zunächst genauso wie vor der Pause weiter. Mit fortschreitender Spielzeit änderte sich aber die Stimmung auf dem Spielfeld merklich. Während die Spieler des Spitzenreiters mehr und mehr an ihrem erfolglosen Anrennen verzweifelten, wurde unsere Mannschaft etwas mutiger und konnte durch gelegentliche Konterangriffe ihrerseits für etwas Torgefahr sorgen. Zehn Minuten vor Spielende passierte es dann: Nach einem Einwurf in Höhe der Mittellinie spielte Norman Stoll den Ball in die gegnerische Hälfte. Der durchstartende Thomas Kindermann hatte gegen die weit aufgerückte Abwehr der Gäste plötzlich freie Bahn und ließ Börde-Schlussmann Frank Pietruska keine Abwehrmöglichkeit. In den restlichen Spielminuten warfen die Gäste noch einmal alles nach vorn, waren aber in ihren Abschlüssen nun meist zu hektisch und unpräzise. Und wenn doch ein Schuss auf das TSG-Tor kam, war Torhüter Klaus Pfesdorf zur Stelle, der letztendlich den Sieg für unsere Mannschaft sicherte.

Sportlich fair ließ es sich Börde-Schlussmann Pietruska nach dem Schlusspfiff nicht nehmen, Klaus Pfesdorf die Anerkennung für seine starke Leistung auszusprechen.

TSG Calbe: Klaus Pfesdorf – Gerd Pfesdorf, Swen Naumann, Michael Kober, Thomas Kindermann, Swen Imroth, Norman Stoll (ab 80. Thomas Hesse), Matthias Sladczyk, René Birnbaum (ab 70. René Riemer), Udo Finkelmann, Uwe Ehrhardt

MSV Börde: Frank Pietruska, Christian Barnau, Tom Heitzmann, Steffen Plock, RenéThierau, Heiko Grudzd, Jens Meinhardt, Torsten Neumann, Stephan Michme, Sebastian Hellmich, Falk Raugust

Spielberichtsbogen vom Spiel der Alten Herren der TSG Calbe gegen den MSV Börde Magdeburg.

Spielberichtsbogen vom Spiel der Alten Herren der TSG Calbe gegen den MSV Börde Magdeburg.

Dieser Sieg, der am 1. November 2014 einer kleinen Sensation entsprach, war in der Tat etwas Besonderes. Dazu einige Anmerkungen: Während unsere Alten Herren die Saison mit 19 Punkten (6 Siege, 1 Unentschieden, 11 Niederlagen) auf Platz 8 beendete, wurde der MSV Börde, wieder einmal, unangefochten Meister. Mit 51 Punkten (17 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage) distanzierte man die Konkurrenz deutlich.

Die Niederlage in Calbe war nicht nur die einzige dieser Saison, auch in den folgenden vier Spielzeiten blieb der Serienmeister ungeschlagen. Deshalb wurden die Spieler unserer Alten Herren von gegnerischen Mannschaften auch immer wieder auf diese Begegnung angesprochen. Es sollte genau fünf Jahre und einen Tag dauern, bis der MSV Börde am 2. November 2019 gegen Preußen Magdeburg (1:2) wieder eine Niederlage einstecken musste. Auch unsere Mannschaft ist seit November 2014 sieglos gegen den MSV Börde. Im Hinspiel dieser Saison gab es für die TSG Calbe eine 2:6-Niederlage an der Harsdorfer Straße in Magdeburg. Ob es in dieser Saison noch ein Rückspiel auf dem Heger geben wird, ist derzeit mehr als ungewiss.

Alte Herren_Mannschaftsfoto_Saison 2014-2015

Alte Herrenmannschaft der TSG Calbe der Saison 2014/15 in der Stadtliga Magdeburg: hintere Reihe von links: Klaus Pfesdorf, Mirko Hesse, Swen Naumann, Ralf Hammermann, Uwe Ehrhardt, Thomas Kindermann, Marcel Hulha, Udo Finkelmann, Gerd Pfesdorf, Norman Stoll, Fred Schwarz, Heinz Sobczak und vordere Reihe von links René Birnbaum, Torsten Göhr, Olaf Wiesenmüller, Stephan Herrmann, Steffen Schellin, Swen Imroth, Mario Kober, Thomas Hesse, Mario Marschall | Foto: Verein


Rückblick in die Historie – 1998 – Sponsoring Alte Herren

Zeitungsbericht vom Mia 1998.

Zeitungsbericht vom Mia 1998.


Rückblick in die Historie – 1991 – Torsten Göhr

Im Rückblick auf die Historie gibt es unzählige Spieler, Trainer und Offizielle, die die Zeit der TSG Calbe mitgeprägt haben. Einer von Ihnen ist mit Sicherheit Torsten Göhr, der einerseits lange Zeit als Aktiver gegen den Ball getreten hat und andererseits als Trainer an der Seitenlinie Verantwortung übernommen hat.

Hallo Torsten, im Rückblick auf deine sehr lange Zeit bei den Fußballern der TSG Calbe Hast Du mit Sicherheit viele Erinnerungen und Geschichten. Wann hast Du mit dem Kicken begonnen?

Torsten Göhr: Im September 1975 bin ich damals durch meinen Vater zum Fußball gekommen und ich habe mich damals sofort wohlgefühlt und war ab da nicht mehr wegzubekommen vom Hegergelände. Meine erste Trainerin war Frau Thiemann und es folgten beispielsweise Siggi Göhr, Herr Beinhof und Herr Hoppe. Gut erinnern kann ich mich noch an die ersten Lederbälle, mit denen wir gespielt haben. Sie waren noch aus richtigem Leder und wenn es nass war, sind die immer schwerer geworden und nach dem Training mussten wir sie immer mit Lederfett einreiben.

Woran erinnerst Du dich heute noch gern aus deiner Nachwuchsspielerzeit zurück?

Torsten Göhr: Den Spaß und den Zusammenhalt, den wir damals als Mannschaft hatten und wie wir immer im Sommer nach dem Training ins Schwimmbad durften. Vergessen werde ich auch nicht die tollen Auswärtsfahrten, die wir mit dem Bus damals gemacht haben und natürlich die vielen Punktspiele, die wir gemeinsam erlebt haben. Vergessen werde ich auch nicht meinen Wechsel 1987 zu Motor Schönebeck, wo ich damals in den Junioren DDR-Liga spielen durfte.

Welche Trainer oder Mitspieler haben deine Zeit im TSG-Nachwuchs besonders geprägt?

Torsten Göhr: Da kann ich eigentlich keinen besonders erwähnen, da ich mit allen gut klar gekommen bin und jeder auf seine Weise mir was beigebracht hat.

Im Anschluss bist Du nahtlos in den Männerbereich übergegangen, welche Erfolge konntest Du mit deinen Teams feiern?

Torsten Göhr: Den Aufstieg in die damalige Bezirksoberliga und natürlich den ersten Aufstieg in die Verbandsliga habe ich natürlich noch gut in Erinnerung. Vergessen werde ich natürlich auch nicht die Spiele gegen Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund, den Hamburger SV und des VfL Wolfsburg.

Aufsteiger in die Bezirksoberliga.

Aufsteiger in die Bezirksoberliga. Torsten Göhr (untere Reihe 3. v.l.n.r.)

Torsten Göhr hat schonmal einige Bälle für die begehrten Unterschriften gesammelt.

Torsten Göhr hat schonmal einige Bälle für die begehrten Unterschriften von den Spielern von Borussia Dortmund gesammelt.

Großes Mannschaftsfoto der TSG Calbe vor dem Spiel des Jahres 1994 gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund.

Großes Mannschaftsfoto der TSG Calbe vor dem Spiel des Jahres 1994 gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund. Torsten Göhr (untere Reihe 1. v.r.n.l.)

Hast Du auch Geschichten fernab von Sieg oder Niederlage auf dem Spielfeld die im Rückblick berichtenswert sind?

Torsten Göhr: Vergessen werde ich nicht unsere Trainingslager, die wir damals in der Tschechei und in Ungarn durchgeführt haben und natürlich unser Fahrt nach Spanien mit dem Bus. Gut erinnern kann ich mich auch noch als damals unser Sportlerheim abgebrannt ist und wir uns lange in Container umziehen mussten. Wie wir den Schlamm vom Hochwasser vom Platz geschoben haben, damit wir wieder spielen konnten. Da konnte man schon stolz sein, wie viele helfende Hände den Verein unterstützt haben!

Tolles Erinnerungsfoto in mitten des Camp Nou der Heimspielstätte des FC Barcelona. | Foto: Verein

Tolles Erinnerungsfoto in mitten des Camp Nou der Heimspielstätte des FC Barcelona. Torsten Göhr (vordere Reihe mittig auf Geländer gelehnt) | Foto: Verein

Als aktiver warst Du bei der Ersten und zweiten Mannschaft aktiv und später auch bei den Alten Herren der TSG Calbe. Mit welchen Spielern hast Du zurückblickend besonders gern zusammengespielt?

Torsten Göhr: Also da kann ich keinen Spieler herausheben. Ich habe mit allen gerne zusammengespielt und ich war auch bestimmt nicht immer einfach auf dem Platz.

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Torsten Göhr hatte mit seinen beiden Treffen einen großen Anteil am ersten Auswärtserfolg der Alten Herren. | Foto: Verein

Wie würdest Du dich selbst als Spieler beschreiben? Was hat dich persönlich insbesondere ausgemacht?

Torsten Göhr: Ich war bestimmt kein Techniker auf dem Platz, aber ich wollte immer gewinnen und habe da immer das Beste gegeben, damit wir Erfolg hatten.

Welche Trainer haben deine aktive Zeit im Heger Stadion besonders geprägt?

Torsten Göhr: Martin Wendland. Er hat mich damals in den Männerbereich geholt und ich konnte durch Ihn viele Jahre in der Ersten spielen und Erfolge feiern.

Zwischenzeitlich hast Du ergänzend die Verantwortung an der Seitenlinie für die zweite Mannschaft übernommen. Wie kam es dazu?

Torsten Göhr: Als ich als Spieler der zweiten Mannschaft aufgehört habe, hat man mich gefragt. Ich wusste, dass viele junge Spieler aus dem Nachwuchs in den Männerbereich wechseln würden und ich wollte keinesfalls, dass Sie den Verein verlassen und habe sofort ja gesagt! Aber auch meine Trainerzeit im Nachwuchs war eine tolle Erfahrung und eine ganz andere als im Männerbereich, an die ich mich erstmal gewöhnen musste.

Woran erinnerst Du dich im Zuge deiner Trainertätigkeit besonders gern zurück?

Torsten Göhr: Gleich in der ersten Serie, als Trainer der Zweiten, haben wir als neuzusammengestellte Mannschaft nur ganz knapp den Aufstieg in die damalige Kreisoberliga verpasst. Die Hallenkreismeisterschaft im Männerbereich war auch eine tolle Sache. Aber am meisten in meiner Trainertätigkeit erinnere ich mich daran, wie sich die Kinder im Nachwuchs Jahr für Jahr verbesserten, wie groß die Freude nach einem Sieg war und natürlich auch wie man die Kinder nach einer Niederlage trösten musste.