Rückblick in die Historie – 2014 – Torsten Brinkmann

Alles ist gut durchdacht. Bereits weit bevor die Landesligakicker der TSG Calbe den Trainingsplatz betreten, säumen unzählige bunte Hütchen, Stangen und Leibchen das Feld. Noch ein letzter kritischer Blick und der neue TSG-Trainer Torsten Brinkmann kehrt bereits im Sportoutfit in die Kabine zurück, um seine Spieler zu begrüßen. Gleichwohl nicht ohne erste Anweisungen: „Laufschuhe anziehen, Pulsuhr nicht vergessen und dann sehen wir uns gleich unten.“

„Unten“ auf dem Platz angekommen, ist den Kickern trotz der bevorstehenden Anstrengungen der Spaß in den Gesichtern anzusehen. Schnell bekommt noch jeder seinen individuell zu erreichenden Pulsbereich genannt und schon startet das 90 minütige Trainingsprogramm, welches so ziemlich alle fußballspezifischen Bereiche abdeckt.

Torsten Brinkmann kann mit seinen 35 Jahren zweifelsfrei als junger Trainer bezeichnet werden, wenngleich in seinem Auftreten bereits die Erfahrung aus mehreren erfolgreichen Trainerstationen mitspielt. In der gesamten Trainingsgestaltung finden sich viele überaus moderne Elemente wieder. Am Ende jedoch kann selbst der beste und modernste Trainer ohne eine passende Mannschaft wenig erreichen.

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TSG-Trainer Torsten Brinkmann bei seiner Ansprache an sein Team zu Trainingsbeginn. | Foto: Verein

Nach den vielen Abgängen zum Ende der vergangenen Saison, die zum überwiegenden Teil familiäre und berufliche Gründe hatten und auch deshalb so schmerzlich waren, gab es in der Vorbereitung viel zu tun, um die entstandenen Lücken zu schließen. Mit Stürmer Maik Adrian (SV Förderstedt), Außenspieler Kai Rathsack (Germania Halberstadt II), Organisator Vit Fisser (Schönebecker SC), Allrounder Hans Trappiel (Bebertaler SV), Stürmer Dang Thanhthuan (Haldenslebener SC) und Ersatztorhüter Sebastian Brandt (FSV Nienburg) konnte dies qualitativ in jedem Fall erreicht werden. Weiterhin stehen mit Philip Berner und Christian Kober zwei gestandene Spieler der zweiten Mannschaft ebenfalls im Kader.

Nicht nur der sehr überzeugende Auftritt im Highlight gegen des ambitionierten Regionalligisten 1. FC Magdeburg (0:4) und das Abschneiden im Sparkassencup nähren auch spielerisch die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft. Am Ende aber weiß auch Torsten Brinkmann, dass all seine Arbeit auch und wohl auch zuvorderst an den Ergebnissen seines Teams gemessen werden. Den jeweiligen Plan dazu hat er aber trotz des holprigen Saisonstarts mit Sicherheit schon gut durchdacht.


Rückblick in die Historie – 2015 – Saisonrückblick Erste

Daheim zu viele Punkte liegen lassen

Nach einer Saison mit ständigem Auf und Ab steht die TSG Calbe auf dem achten Platz der Fußball-Landesliga. Zwei Trainer führten die Saalestädter durch die Serie. In der Hinrunde und Anfang der Rückrunde stand Torsten Brinkmann an der Seitenlinie. Nach dessen Entlassung übernahm Marko Fiedler, zuvor Coach bei Ligakonkurrent Schönebecker SV, das Zepter.

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Akribischer und professioneller Arbeiter, “aber es hat nicht mehr gepasst. Ich wollte mich aber auch nicht anpassen”, sagt Trainer Torsten Brinkmann. | Foto: Frank Nahrstedt

Fiedler veränderte Brinkmanns Konzept nicht grundlegend. Im Gegenteil. „Grundsätzlich habe ich sein System übernommen.“ Der Coach verlagerte den Fokus allerdings mehr auf die Schnelligkeit. „Wir haben flinke Spieler in unseren Reihen, das wollte ich nutzen.“ Zudem agierte er hinten eher mit einer Viererkette. „Torsten spielte mit einem 3-5-2-System, was in der Hinserie auch sinnvoll war.“ Fiedler stellte außerdem die Innenverteidugung in einigen Partien um. „Die Mannschaft hat diese Maßnahmen aber gut angenommen. Sie hat es mir überhaupt leicht gemacht, das Amt des Trainers zu übernehmen.“ Zunächst brachte der Trainerwechsel auch keinen Einbruch.

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TSG-Abteilungsleiter Rainer Schulze begrüßte am Donnerstag den neuen Co-Trainer des Landesliga-Teams Marco Fiedler im Hegerstadion. | Foto: Verein

Allerdings wurde die TSG zunehmend unstet. Sieg eund Niederlagen wechselten sich fast in jeder Partie ab. Am Ende überwogen die Niederlagen allerdings doch. 13 Mal unterlag Calbe, zehnmal ging das Team als Sieger vom Platz. Dabei waren es vor allem Auswärtsspiele, die zu Gunsten der Saalestädter ausgingen. „Wir konnten auf fremden Rasen unsere Konterstärke gut ausspielen“, erklärte Fiedler die gute Bilanz. Platz sieben belegt die TSG in der Auswärtstabelle. Dem gegenüber steht ein elfter Platz in der Heimtabelle. „Das lag aber auch an unserer Chancenverwertung, die in der gesamten Saison nicht die beste war“, konstatierte der Coach. „Vor allem gegen Irxleben und Krevese haben wir Punkte liegen lassen.“

Platz acht stand am Saisonende zu Buche, ein Ergebnis, „mit dem wir angesichts des Saisonstarts durchaus zufrieden sein können. Wenn man allerdings auch sieht, dass wir uns durch eine Siegesserie aus dem Tabellenkeller gezogen haben und sogar an den Rängen vier und fünf schnuppern konnten, ist Rang acht natürlich weniger schön. Wichtig war aber auch, dass der Klassenerhalt in der Rückrunde nie ersthaft gefährdet war.“

Nun beginnt die Vorbereitung für die Saison 2015/16. Fiedler sieht vor allem den Sparkassen-Cup als gute Trainingsmöglichkeit. Die erste Partie bestreitet die TSG beim Kreisligisten VfB Glöthe. „Die erste Runde ist immer hart und man darf keinen Gegner unterschätzen, sonst scheidet man ganz schnell aus.“ Und Calbe will immerhin ins Halbfinale.

Abschließend bedankte sich Fiedler bei seinen beiden scheidenden Mannschaftsbetreuern Peter Körner und Klaus Noack, die aus gesundheitlichen Gründen aufh ören. Ihnen folgt Detlef Sobczak, der zuvor Co-Trainer der Reserve war.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 08. Juli 2015


Daheim zu viele Punkte liegen lassen

Nach einer Saison mit ständigem Auf und Ab steht die TSG Calbe auf dem achten Platz der Fußball-Landesliga. Zwei Trainer führten die Saalestädter durch die Serie. In der Hinrunde und Anfang der Rückrunde stand Torsten Brinkmann an der Seitenlinie. Nach dessen Entlassung übernahm Marko Fiedler, zuvor Coach bei Ligakonkurrent Schönebecker SV, das Zepter.

Fiedler veränderte Brinkmanns Konzept nicht grundlegend. Im Gegenteil. „Grundsätzlich habe ich sein System übernommen.“ Der Coach verlagerte den Fokus allerdings mehr auf die Schnelligkeit. „Wir haben flinke Spieler in unseren Reihen, das wollte ich nutzen.“ Zudem agierte er hinten eher mit einer Viererkette. „Torsten spielte mit einem 3-5-2-System, was in der Hinserie auch sinnvoll war.“ Fiedler stellte außerdem die Innenverteidugung in einigen Partien um. „Die Mannschaft hat diese Maßnahmen aber gut angenommen. Sie hat es mir überhaupt leicht gemacht, das Amt des Trainers zu übernehmen.“ Zunächst brachte der Trainerwechsel auch keinen Einbruch.

Allerdings wurde die TSG zunehmend unstet. Sieg eund Niederlagen wechselten sich fast in jeder Partie ab. Am Ende überwogen die Niederlagen allerdings doch. 13 Mal unterlag Calbe, zehnmal ging das Team als Sieger vom Platz. Dabei waren es vor allem Auswärtsspiele, die zu Gunsten der Saalestädter ausgingen. „Wir konnten auf fremden Rasen unsere Konterstärke gut ausspielen“, erklärte Fiedler die gute Bilanz. Platz sieben belegt die TSG in der Auswärtstabelle. Dem gegenüber steht ein elfter Platz in der Heimtabelle. „Das lag aber auch an unserer Chancenverwertung, die in der gesamten Saison nicht die beste war“, konstatierte der Coach. „Vor allem gegen Irxleben und Krevese haben wir Punkte liegen lassen.“

Platz acht stand am Saisonende zu Buche, ein Ergebnis, „mit dem wir angesichts des Saisonstarts durchaus zufrieden sein können. Wenn man allerdings auch sieht, dass wir uns durch eine Siegesserie aus dem Tabellenkeller gezogen haben und sogar an den Rängen vier und fünf schnuppern konnten, ist Rang acht natürlich weniger schön. Wichtig war aber auch, dass der Klassenerhalt in der Rückrunde nie ersthaft gefährdet war.“

Nun beginnt die Vorbereitung für die Saison 2015/16. Fiedler sieht vor allem den Sparkassen-Cup als gute Trainingsmöglichkeit. Die erste Partie bestreitet die TSG beim Kreisligisten VfB Glöthe. „Die erste Runde ist immer hart und man darf keinen Gegner unterschätzen, sonst scheidet man ganz schnell aus.“ Und Calbe will immerhin ins Halbfinale.

Abschließend bedankte sich Fiedler bei seinen beiden scheidenden Mannschaftsbetreuern Peter Körner und Klaus Noack, die aus gesundheitlichen Gründen aufh ören. Ihnen folgt Detlef Sobczak, der zuvor Co-Trainer der Reserve war.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 08. Juli 2015


Volksstimme zum Trainerwechsel

Paukenschlag bei der TSG Calbe: Der Fußball-Landesligist hat sich mit Wirkung vom Dienstag, 21. April, von Trainer Torsten Brinkmann getrennt. Es übernimmt der bisherige Co-Trainer Marko Fiedler. Er wurde zudem über die Saison hinaus verpflichtet.

Vor 1,5 Jahren begann die gemeinsame Arbeit von TSG-Vorstand und Trainer Torsten Brinkmann. Im auf drei Jahre angelegten Konzept sollte nach zwei konsolidierenden Spielzeiten der Angriff auf die vorderen Plätze der Tabelle stattfinden. Das wäre die Saison 2015/16 gewesen. Doch nun zogen die Verantwortlichen vorzeitig die Reißleine. Und zwar in beiderseitigem Einvernehmen, wie Abteilungsleiter Rainer Schulze und Torsten Brinkmann ausdrücklich betonen. “Die Zusammenarbeit war sehr gut. Ein Beispiel sind die Trainingsmaterialien, die mir immer unverzüglich zur Verfügung gestellt wurden”, betonte Brinkmann.

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Akribischer und professioneller Arbeiter, “aber es hat nicht mehr gepasst. Ich wollte mich aber auch nicht anpassen”, sagt Trainer Torsten Brinkmann. | Foto: Frank Nahrstedt

“Es wurde deutlich, dass es zwischen Trainer und Verantwortlichen unterschiedliche und letztlich unüberbrückbare Auffassungen zur Art und Weise der Umsetzung der sportlichen Zielstellung gab”, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit Worten von Brinkmann bedeutet das: “Ich bin als Trainer dafür da, den Weg vorzugeben. Es haperte daran, dass die Mannschaft diesen derzeit nicht umsetzen konnte. Es wäre Umstrukturierungen nötig gewesen. Diese wollte der Verein aber nicht mitgehen.” Brinkmann wollte sich nicht anpassen. “Ich habe meine Philosophie. Ich bin ein akribischer Arbeiter, der 100 Prozent gibt, aber sehr professionell zu Werke geht. Mannschaft, Trainer und Vorstand müssen eine gemeinsame Sprache sprechen. Das hat nicht mehr gepasst. Es ist das normalste der Welt, dass wir nun verschiedene Wege gehen.”

Für Brinkmann war es die erste Entlassung in seiner Trainerlaufbahn, die ihn unter anderem über den FSV Nienburg, Askania Bernburg und Germania Haberstadt geführt hatte. Bislang hatte er immer zum Saisonende ein neues Engagement angenommen. Dies könnte in der Sommerpause erneut passieren, Angebote lagen ihm bereits kurz nach dem Bekanntwerden der Trennung vor. Denkbar wäre eine Rückkehr zum TV Askania Bernburg. “Ich arbeite sehr gerne als Trainer. Ich werde aber erstmal warten. Ich nehme alles in mir auf, lasse es aber bis zum Sommer auf mich zukommen.” Nun wird er sich mehr auf seine Familie mit seiner zehn Monate alten Tochter sowie sein zweites Hobby, das Golfspielen, konzentrieren. “Die Golfsaison geht jetzt los. Dabei kann ich gut abschalten.”

Für einen Nachfolger musste die TSG nicht lange suchen. Mit dem bisherigen Co-Trainer Marko Fiedler stand der perfekte Kandidat gleich zur Verfügung. Er wird die Mannschaft zudem auch in der Saison 2015/16 betreuen. “Es ist natürlich immer traurig, wenn man sich von jemandem in dieser Form trennen muss. Ich bin seit 1989 im Vorstand, und bisher hatten wir nur eine Entlassung dieser Art (Martin Wendlandt, Anm.d.Red.). Sonst haben wir bis zum Ende der Saison zusammengearbeitet”, erklärte Schulze. “Aber wir hatten unterschiedliche Auffassungen. Der Wechsel zum bisherigen Co-Trainer war logische Folge.” Um allen Gerüchten vorzubeugen, betonte Schulze, dass “Marko Fiedler nichts mit der Entlassung von Brinkmann zu tun hatte. Er hat dabei keine Rolle gespielt.”

Brinkmann nahm die Beendigung der Zusammenarbeit professionell auf, sagte Schulze. Und ebenso verabschiedete er sich gestern von der Mannschaft. “Ich wünsche dem Team nur das Beste. Ich bin davon überzeugt, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Sie hat genügend Qualität, um die nötigen Punkte dafür einzufahren.”

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 24. April 2015


Torsten Brinkmann nicht mehr Trainer in Calbe

Die Abteilung Fußball der TSG Calbe und der verantwortliche Trainer des Landesligateams haben sich mit Wirkung vom 21. April 2015 im gegenseitigen Einvernehmen getrennt.

Insbesondere seit Beginn der Rückrunde der Saison 2014/2015 wurde deutlich, dass es zwischen Trainer und Vorstand unterschiedliche und letztlich unüberbrückbare Auffassungen zur Art und Weise der Umsetzung der sportlichen Zielstellung gab. Ausschlaggebend war dabei nicht die fachliche Kompetenz von Torsten Brinkmann, an der es keinen Zweifel gibt. Der Vorstand der TSG bedankt sich bei Torsten Brinkmann und wünscht ihm viel Erfolg für zukünftige Vorhaben.

Die Verantwortung für die erste Mannschaft der TSG Calbe übernimmt ab sofort Marko Fiedler, der auch für die Saison 2015/2016 verpflichtet wurde.


Aufholjagd zum Endspurt

Dass die Fußballer der TSG Calbe am Ende der Landesliga-Hinrunde auf dem fünften Platz stehen würden, damit hatte niemand zum Beginn der Saison 2014/15 gerechnet. Denn der Start hätte katastrophaler kaum verlaufen können.

Zwei Niederlagen in Folge, ein Sieg gegen SV Stahl Thale und dann drei weitere Punktverluste in Serie. Das Endergebnis: letzter Platz. Was nun? Aber Torsten Brinkmann, der die TSG zur neuen Saison übernommen hatte, blieb ruhig, verwies immer wieder darauf, dass sich die Mannschaft erst wieder finden und sie sich auch auf ihn als neuen Trainer einstellen müsse.

Brinkmanns Geduld wurde belohnt. Gegen den SV Fortuna Magdeburg gab es ein 1:1-Unentschieden. Damit war das Eis in Calbe gebrochen. Was dann folgte, war für viele wohl kaum zu glauben. Die Saalestädter machten fortan kräftig Boden gut. Das Remis gegen den SVF markierte eine Aufholjagd, die in einer Serie aus acht Partien ohne Niederlage bestand. Die Punkte sammelten sich auf dem Konto der TSG und am Ende der Hinrunde stand sie mit 24 Zählern und einem positiven Torverhältnis von 33:28 auf dem fünften Rang.

Besonders in der Ferne erwies sich die TSG als gefährliche Mannschaft. In der Auswärtstabelle belegt sie den dritten Platz. Nur auf heimischem Rasen wollte es in der Hinrunde noch nicht so recht laufen. Dass es aber auch anders geht, bewies Calbe im ersten Rückrundenspiel gegen den SV Förderstedt, das die Saalestädter mit 5:1 gewannen.

Calbe besserte sich in der Hinrunde vor allem defensiv und auch in der Disziplin. Brinkmann schreckte auch nicht vor disziplinarischen Maßnahmen zurück, was Alexander Vogt zu spüren bekam, der für ein paar Wochen in der Reserve auflaufen musste. Spieler und Trainer waren aneinander geraten. Nach dem Verbüßen seiner “Strafe” kam Vogt jedoch wieder zurück in die erste Mannschaft.

Für die Rückrunde hat Calbe personell noch einmal nachgerüstet. Rico Willner und Thomas Hellige, ehemals Spieler von Ligakonkurrent Schönebecker SV, folgten ihrem ehemaligen Trainer Marko Fiedler zur TSG. Fiedler hatte, nachdem er sich vom SSV trennte, die Stelle als Co-Trainer angenommen.

Auch sonst bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die Rückrunde vor. So bestritt die TSG bereits das eigene Hallenturnier, den Fides-Cup, und tritt am Freitag beim 5. WBG-Cup des Schönebecker SV an. Zudem sind weitere Testspiele geplant. Am Sonnabend, 31. Januar, tritt Calbe um 16 Uhr beim TV Askania Bernburg II (Landesliga Süd) an. Am darauffolgenden Sonnabend, 7. Februar, geht es dann zum Verbandsligisten Haldensleber SC. Die Partie beginnt um 14 Uhr.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 14. Januar 2015


Torsten Brinkmann – ein moderner Fußballtrainer

Alles ist gut durchdacht. Bereits weit bevor die Landesligakicker der TSG Calbe den Trainingsplatz betreten, säumen unzählige bunte Hütchen, Stangen und Leibchen das Feld. Noch ein letzter kritischer Blick und der neue TSG-Trainer Torsten Brinkmann kehrt bereits im Sportoutfit in die Kabine zurück, um seine Spieler zu begrüßen. Gleichwohl nicht ohne erste Anweisungen: „Laufschuhe anziehen, Pulsuhr nicht vergessen und dann sehen wir uns gleich unten.“

„Unten“ auf dem Platz angekommen, ist den Kickern trotz der bevorstehenden Anstrengungen der Spaß in den Gesichtern anzusehen. Schnell bekommt noch jeder seinen individuell zu erreichenden Pulsbereich genannt und schon startet das 90 minütige Trainingsprogramm, welches so ziemlich alle fußballspezifischen Bereiche abdeckt.

Torsten Brinkmann kann mit seinen 35 Jahren zweifelsfrei als junger Trainer bezeichnet werden, wenngleich in seinem Auftreten bereits die Erfahrung aus mehreren erfolgreichen Trainerstationen mitspielt. In der gesamten Trainingsgestaltung finden sich viele überaus moderne Elemente wieder. Am Ende jedoch kann selbst der beste und modernste Trainer ohne eine passende Mannschaft wenig erreichen.

Erste_sle_Torsten Brinkmann (2)

TSG-Trainer Torsten Brinkmann bei seiner Ansprache an sein Team zu Trainingsbeginn. | Foto: Verein

Nach den vielen Abgängen zum Ende der vergangenen Saison, die zum überwiegenden Teil familiäre und berufliche Gründe hatten und auch deshalb so schmerzlich waren, gab es in der Vorbereitung viel zu tun, um die entstandenen Lücken zu schließen. Mit Stürmer Maik Adrian (SV Förderstedt), Außenspieler Kai Rathsack (Germania Halberstadt II), Organisator Vit Fisser (Schönebecker SC), Allrounder Hans Trappiel (Bebertaler SV), Stürmer Dang Thanhthuan (Haldenslebener SC) und Ersatztorhüter Sebastian Brandt (FSV Nienburg) konnte dies qualitativ in jedem Fall erreicht werden. Weiterhin stehen mit Philip Berner und Christian Kober zwei gestandene Spieler der zweiten Mannschaft ebenfalls im Kader.

Nicht nur der sehr überzeugende Auftritt im Highlight gegen des ambitionierten Regionalligisten 1. FC Magdeburg (0:4) und das Abschneiden im Sparkassencup nähren auch spielerisch die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft. Am Ende aber weiß auch Torsten Brinkmann, dass all seine Arbeit auch und wohl auch zuvorderst an den Ergebnissen seines Teams gemessen werden. Den jeweiligen Plan dazu hat er aber trotz des holprigen Saisonstarts mit Sicherheit schon gut durchdacht.


Vorgestellt – die ersten Neuzugänge der Ersten

Im Kader der TSG Calbe hat sich im Vergleich zum Vorjahr viel bewegt, nicht nur im Bezug auf die aktiven Kicker, sondern auch an der Seitenlinie. Nachdem Trainer Thomas Sauer und Co-Trainer Christian Gille den sicherlich nachvollziehbaren Schritt zum Ligakonkurrenten Burger BC machten, konnten die Verantwortlichen der TSG Calbe mit Torsten Brinkmann einen jungen, ambitionierten und zugleich bereits erfahrenen Trainer für die Verantwortung des Landesligateams gewinnen. Er wechselt vom Ligakonkurrenten Germania Halberstadt II in die Saalestadt.

Der Blick auf die Liste der diesjährigen Abgänge erscheint im ersten Moment schon bedrohlich und wirft sicherlich Fragen auf, die allerdings im zweiten Blick schnell beantwortet werden können. Denn im überweigenden Maße waren es keinesfalls sportliche oder persönliche Gründe, warum die Spieler sich neuen Mannschaften anschlossen. Tobias Plantikow wechselt dabei nach Wernigerode, Philipp Spengler nach Heyrotsberge, Stefan Schliemann und Manuel Igel nach Kleinmühlingen, Sebastian Jakobs und Stephan Pingel zum Schönebecker SV.

Im Gegenzug gestaltet sich die Kaderplanung im Bezug auf die Neuverpflichtungen schwierig, nach vielen bisherigen Gesprächen jedoch, konnten bereits vier wichtige Neuzugänge präsentiert werden. Mit Vit Fiser wechselt ein verbandsligaerfahrener Mittelfeldspieler vom Verbandsligisten Schönebecker SC nach Calbe. Aber auch Maik Adrian und Kai Rathsack haben bereits ihr Leistungsvermögen in den vergangenen Jahren unter Beweis stellen können. Rathsack wechselte von Germania Halberstadt und fühlt sich ebenfalls besonders im Mittelfeld wohl.  Vom Ligakonkurrenten SV Förderstedt wechselte der altbekannte Stürmer Maik Adrian zurück an seine alte Wirkungsstätte. Auch Sebastian Brandt ist bei der TSG kein Unbekannter, er wechselt vom Salzlandligisten FSV Nienburg und schließt die Lücke hinter Stammtorhüter Benjamin Richter. Wenig beachtet, aber trotzdessen nicht unwichtig, mit Christian Harant konnten die Verantwortlichen den jahrelangen Stammkeeper der Calbenser als Torwarttrainer verpflichten. Aus der zweiten Mannschaft wechselt weiterhin mit Philipp Berner ein talentierter Abwehrspieler in das Landesligateam.

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Neuzugänge des Calbenser Landesligateams: Trainer Torsten Brinkmann, Sebastian Brandt, Maik Adrian, Kai Rathsack und Vit Fiser. | Foto: Verein

Zwar sind die Planungen für die anstehende Saison 2014/2015 noch nicht abgeschlossen, zum bisherigen Zeitpunkt jedoch muss wohl niemandem bange werden, denn qualitiativ hat sich der Kader schon jetzt positiv entwickelt.

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Wechselte vom Schönebecker SC zur TSG Calbe: Vit Fiser (vorn rechts). Philipp Berner (hinten links) wird von der Zweiten der TSG in die Erste deligiert. Im Testspiel gegen Schwarz-Gelb Bernburg gewannen sie mit Calbe mit 5:3. | Foto: Frank Nahrstedt