Derbytime zum Rückrundenauftakt

21. February 2014

Interessanter könnte der Rückrundenauftakt der Fußball-Landesliga kaum sein. Die TSG Calbe (5.) empfängt Sonntag um 14 Uhr den SV Förderstedt (4.). Das Hinspiel entschied der SVF mit 4:2 (2:1) für sich, Spannung dürfte also vorprogrammiert sein.

„Es ist schon etwas mehr als bei anderen Spielen“, erklärt Calbes Trainer Thomas Sauer den Derbycharakter, während es für Förderstedts Coach Helmut Lampe dann doch eher „ein Spiel wie jedes andere ist“. Beide Trainer versuchten sich im Understatement und lobten ihren Kontrahenten. „In Calbe hängen die Trauben sehr hoch“, erklärt Lampe. „Die TSG hat sehr gute Spieler in ihren Reihen, die sicherlich auf Wiedergutmachung aus sind.“ Auch Sauer lobte die gegnerische Elf. „Förderstedt hat eine gute Mannschaft mit einigen Individualisten, die eine Partie entscheiden können.“

Einig sind sich beide auch darüber, dass es nicht einfach wird. Noch eine Gemeinsamkeit: Beide Teams haben jeweils einen Akteur in den Reihen, der zehn Treff er erzielte. Beim SVF ist dies Lukas Dübecke, bei der TSG Sascha Bergholz. Beide Seiten wollen den gegnerischen Goalgetter im Verbund abmelden, von Manndeckung wollten beide Trainer nichts wissen. „Fair, aber über den Kampf wollen wir in die Partie finden und uns Chancen erarbeiten. Dann ist Calbe schlagbar“, kündigt Lampe an. Auf den Angriff setzt auch Sauer, der angesichts zweier offensiven Mannschaften „ein interessantes Spiel für die Zuschauer“ erwartet. „Jeder weiß, worauf es ankommt. Alle sind heiß und gewillt“, weiß Calbes Trainer. „Wir wollen uns gut verkaufen und müssen an unsere Leistungsgrenze gehen. Gelingt dies, gehen wir meist als Sieger vom Platz.“ Doch während Lampe in personeller Hinsicht „die Qual der Wahl“ hat, muss Sauer drei Ausfälle verkraften. „Calbe wird versuchen, zu Hause zu gewinnen – und wir, reisen auch nicht an, um zu verlieren“, erklärt Lampe. Es dürfte also spannend zugehen im Derby.

Es fehlen: Manuel Igel (verletzt), Tobias Schmidt (krank), Stephan Pingel (verletzt)

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 21. Februar 2014


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